Stolberg-Werth - Beim Löschgruppen-Jubiläum wird die Stimmung angeheizt

Beim Löschgruppen-Jubiläum wird die Stimmung angeheizt

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
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Voller Einsatz: Bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen der Löschgruppe Werth ging es ganz schön heiß her. Foto: Dörflinger

Stolberg-Werth. Dass sie zu feiern verstehen, stellten die Werther am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis, als die Jubiläumsveranstaltungen der örtlichen Feuerwehr auf eine große Resonanz trafen. Ob Kommersabend, Blaulichtfete oder Tag der offenen Tür: Der 1000-Einwohner-Ort hatte sich in Bewegung gesetzt und bedachte den dreitägigen Veranstaltungsreigen aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Werther Löschgruppe mit großem Zuspruch.

Zentraler Veranstaltungsort war das Gerätehaus an der Wehrstraße, wo die Organisatoren um Gruppenführer Peter Nießen ein Festzelt und eine Bühne aufgebaut hatten.

Unterstützt wurde die Jubiläumsgruppe von der örtlichen KG, den Maijungen und dem Hundesportverein, die beim Aufbau halfen und sich um die Bewirtung der zahlreichen Gäste kümmerten.

Kabarett und Stimmungsmusik

Begonnen hatte das Programm mit einem Kommersabend, bei dem Ehrungen und der Auftritt des Alsdorfer Lehrers und Kabarettisten Jürgen Beckers, auch bekannt unter dem Psydonym Jürgen B. Hausmann, im Mittelpunkt standen.

Richtig voll wurde es im Zelt, als am Samstagabend die „Blaulichtfete” startete. Das zeitgleich stattfindende Spiel um den dritten Platz bei der Fußballweltmeisterschaft, das mit einem Erfolg der deutschen Mannschaft endete, sorgte dafür, dass die Fete bis weit ins Morgengrauen fortgesetzt wurde.

Angeheizt wurde die gute Stimmung von der Linnicher Band „Alfred Asbest and the Feuerlöschers”, die das Publikum mit Kultsongs der 70er, 80er und 90er Jahre versorgten.

Neben Musik prägten die Auftritte der Showtanzgruppen der örtlichen KG Adler die abwechslungsreiche und mit rund 300 Gästen gut besuchte Abendveranstaltung.

Für eine Überraschung sorgten die beiden Aktiven Stefan Herzog und Tobias Nießen, die, als Teufel und Engel verkleidet, in Werther Platt Anekdoten aus der örtlichen Feuerwehrgeschichte zum Besten gaben.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Tages der offenen Tür, der mit einem von Pastor Norbert Bolz zelebrierten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef begann. Anschließend zog man über die Dorfstraße, um an der Gedächtniskapelle einen Kranz niederzulegen.

Nach der Kranzniederlegung konzentrierte sich das Geschehen rund um das Gerätehaus, wo eine Fahrzeugschau und eine Bilderausstellung im Mittelpunkt standen. Musikalisch gestaltet wurden die Präsentationen vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr.

Historische Drehleiter

Neben den aktuellen Gerätschaften, die der Brandbekämpfung und der Unfallrettung dienen, präsentierte die Eschweiler Wehr ihre historische, aus den 50er Jahren stammende Drehleiter, und die Jubiläumsgruppe hatte ihr vor 40 Jahren angeschafftes Einsatzfahrzeug angekarrt, das immer noch im Dienst steht und von der Zweifaller Löschgruppe als Zweitfahrzeug genutzt wird.

Während man draußen unter Sonnenschirmen und Zeltdächern Schatten suchte und sich kühle Getränke und Grillwurst schmecken ließ, hatte Regina Erschfeld von der Atscher Löschgruppe im Gerätehaus einen Stand aufgebaut, um über Brandschutzmaßnahmen zu informieren.

Ehrungen für verdiente Mitglieder

Folgende Mitglieder wurden beim Kommersabend geehrt:

Die silberne Ehrennadel erhielten Dirk Prümm, Tobias und Martin Nießen.

Mit dem silbernen Ehrenkreuz für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Ralf Kahlen ausgezeichnet.

Das goldene Ehrenkreuz für 35 Jahre Mitgliedschaft wurde Udo Hahne und Peter Nießen überreicht.

Die Ehrengabe der Stadt Stolberg für 40 Jahre Treue erhielt Heinz Palm.
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