Stolberg - Beim Freiluftkonzert stehen bekannte Stücke im Vordergrund

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Beim Freiluftkonzert stehen bekannte Stücke im Vordergrund

Von: Toni Dörflinger
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Schwungvolles Dirigat: Louis W
Schwungvolles Dirigat: Louis Willems hat sein Orchester, die Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft voll im Griff. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Einen passenden Rahmen für Open-Air-Veranstaltungen bieten die Außenanlagen der Burg. Dieses Ambiente weiß auch die Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft (SSG) zu schätzen, die am Wochenende bei kühler Witterung den oberen Burghof für ein Freiluftkonzert nutzte.

Gestaltung gaben der Aufführung, an der allein 28 Musiker unterschiedlicher Jahrgänge beteiligt waren, Film- und Musicalstücke, die durch konzertante Marschmelodien ergänzt wurden.

Dirigiert wurde das Konzert, an dem unter anderem Querflöten, Trompeten, Saxofone, Posaunen, Tuben und Klarinetten beteiligt waren, von dem 45-jährigen Louis Willems.

Willems ist Niederländer, hat in Utrecht Musik studiert und hat im Januar dieses Jahres die musikalische Leitung der SSG übernommen. Er verstand es, der Aufführung durch ein geschicktes und einfühlsames Dirigat zusätzlichen Schwung zu geben. Das Konzert begann mit dem Stück „Celebrations” von Wim Laseroms.

Eindrucksvolle Intonation

Danach wurden Ausschnitte aus dem Musical „Grease” gespielt. Zu ihnen gehörten unter anderem die Aufführung der Titel „We go together”, „Born to hand Jive” und „Summer Nights”. Sie wurden von dem instrumental vielfältig besetzten Orchester eindrucksvoll intoniert. Acht Stücke unterschiedlicher Länge hatte sich die SSG für ihr Konzert ausgesucht.

Die Mehrzahl davon waren Werke, die in der Film- und Musicalwelt eine Rolle gespielt haben oder immer noch spielen. Dazu gehörte auch die Melodien „On my Way” und „Look through my Eyes” aus dem US-amerikanischen Zeichentrickfilm „Brother Bear”, die das Orchester gut und gefühlvoll umsetzte.

Mit gleich zwei Stücken war der englische Komponist Philip Sparke vertreten, der in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Werke für Blasorchester schrieb. So wurden von ihm die Werke „A Klezmer Karnival” und „English Sea song suite” gespielt. Schade war nur, dass das auf einem hohen Niveau stehende Konzert vor kleiner Kulisse stattfand.

Lediglich rund 60 Menschen hatten den Weg auf die Burg gefunden. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Immer wieder gab es Szenenapplaus für die engagiert zu Werke gehenden Musiker, denen es sichtlich Freude machte, dem zahlenmäßig unterbesetzten Publikum einen anspruchsvollen Nachmittag mit gehaltvoller Musik zu bescheren.
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