Beigeordneter stellt sich den Anliegern auf dem Spielplatz

Von: -jül-
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Nicht gefragt fühlen sich die direkten Anwohner des Spielplatzes. Am Dienstag stellt sich das Jugendamt vor Ort der Diskussion. Foto: J. Lange

Stolberg-Büsbach. Das ist aber dumm gelaufen. Da verkündet der Jugenddezernent, dass die Nachbarschaft den Ausbau des Spielplatzes Eburonenweg mitgeplant hat, aber die direkten Anlieger wissen von nichts und erfahren erst aus unserer Zeitung von den Planungen.

„Das tut mir leid, und das war auch so nicht beabsichtigt“, sagt Robert Voigtsberger und geht in die Offensive. Nicht nur Jugendpfleger Michael Bossler (Telefon 13322 / michael.bossler@stolberg.de) steht für Fragen, Wünsche und Anregungen stets zur Verfügung, so der Erste Beigeordnete, sondern er wird sich auch selbst mit seinen Fachleuten am Dienstag, 21. Juni, um 17 Uhr vor Ort auf dem Spielplatz der Diskussion stellen.

Dass bei der Stadt niemand an die neueren Anwohner des Spielplatzes gedacht habe, liege an einer alten Geschichte. Nachdem im April 2012 der Bebauungsplan rechtskräftig wurde, plädierte eine Bürgerinitiative rund um Sprecherin Corinna Vagedes für eine rasche, wenn zuerst auch nur provisorische Herrichtung eines Spielplatzes für Kleinkinder in dem Neubaugebiet, weil es im gesamten Stadtteil keine entsprechende Einrichtung gibt.

Außerdem musste zuerst Geld für den Bau des geplanten Spielplatzes bereitgestellt werden, was der Rat ursprünglich erst für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen hatte. Was im August 2012 mit einem Haufen Sand begann, mündete dann im Folgejahr in einer Planung mit Vertretern eben dieser Bürgerinitiative.

Gebaut wurde aus finanziellen Gründen aber in zwei Abschnitten, wobei eben wiederum auf die bekannten Gesprächspartner zurückgegriffen wurde. An die neuen Anlieger hatte im Rathaus keiner gedacht. „Das bedauern wir“, betont noch einmal Voigtsberger und erneuert seine Einladung zu den Gesprächen mit dem Jugendpfleger sowie vor Ort. Zudem wird die Planung in öffentlicher Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses am 23. Juni ab 18 Uhr im Rathaus behandelt.

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