Bei Vichter Herrensitzung bleibt kein Auge der Karnevalisten trocken

Von: Dirk Müller
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Der „Tulpenheini“ erntete für seine Scherze viele Lacher bei der Vichter Herrensitzung. Foto: D. Müller

Stolberg-Vicht. Ausverkauftes Haus, beste Stimmung und ein qualitativ sehr hochwertiges Programm: Auch die 21. Vichter Herrensitzung hat gehalten, was die Närrischen Lehmjörese der KG Vicht versprochen haben. Mehr als 350 männliche Gäste feierten ausgelassen, feucht-fröhlich, aber auch gesittet und vor allem absolut friedlich in dem Vichter „Mehrzweckhallen Gürzenich“ an der Rumpenstraße.

Und zwar zu einem Programm, dass sich wahrlich sehenlassen konnte. Durch den bunten und rundum gelungenen Abend führte Ralf Schiffler, da der eigentliche Präsident der KG Vicht in dieser Session „verhindert“ ist. Denn Lutz Neumann bildet als Lutz I. gemeinsam mit Ines I. (Evertz) das Vichter Prinzenpaar der Närrischen Lehmjörese.

Bei der Herrensitzung indes grüßte Lutz I. als „Prinzenpaar ohne Paar“ das Publikum, weil Ines I. bei der ausschließlich männlichen Gästen vorbehaltenen Veranstaltung eine jecke Auszeit nahm. Dem gut gelaunten Publikum präsentierte Schiffler für die KG Vicht ein, wenn auch auf Herren zugeschnittenes, klassisches Sitzungsprogramm, das aus einer ansprechenden Mischung aus Tanz, Musik und Reden bestand.

Die Zwerchfelle der Jecken wurden von „Schmitz Backes“ und dem „Tulpenheini“ stark beansprucht, bei deren Scherzen im Publikum buchstäblich kein Auge trocken blieb.

Hochkarätig war der Augenschmaus, den die Närrischen Lehmjörese dem Publikum gleich vielfach serviert haben. Schon die „Community Dancers“ wurden frenetisch von der begeisterten Menge gefeiert, und weitere attraktive Tanzgruppen folgten. Die „Fauth Dance Company“ ist schon ein regelrechter „Stammgast“ in Vicht, und die jungen Damen wussten einmal mehr, die Herren bestens zu unterhalten.

Was auch für die „Next Generation LNZ Girls“ der Lechenicher Narrenzunft galt, die mit ihrem Showtanz die Jecken in Wallung brachten. Als zum Finale noch die Cheerleader des 1. FC Köln die Herzen des Publikums höher schlagen ließen, wollten die Herren sie gar nicht mehr von der Bühne lassen.

Ähnlich wie bei den Musikdarbietungen: Die „Funky Marys“ und die „Domhätzjer“ heizten dem Saal gehörig ein und sorgten für großartige Stimmung. Diese konnte auch nicht dadurch getrübt werden, dass der Auftritt von „Hocker-Rocker“ Markus Krebs dem Schneefall zum Opfer fiel. Die Jecken feierten einfach munter weiter, denn die Vichter Herrensitzung wurde ihrem Kultstatus wieder gerecht.

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