Bei „Kameraden“ ist alles im Programm selbst gemacht

Von: Christoph Hahn
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Er führte beim Biwak der „Kupferstädter Kameraden“ im Jugendheim Münsterbusch durch das abwechslungsreiche Programm: Präsident Ferdi Keldenich. Foto: Christoph Hahn

Stolberg-Münsterbusch. Einen Abend unter Freunden – den gönnten sich die Aktiven der „Kupferstädter Kameraden“ jetzt im Jugendheim Münsterbusch. Beim Biwak der Karnevalsgesellschaft erwiesen eine Reihe von befreundeten Vereinen den Gastgebern die Ehre.

Die „Kameraden“ ihrerseits ließen sich ebenfalls nicht lumpen, zeigten ihre Stärken und boten eine sehenswerte Show ausschließlich mit eigenen Kräften. Moderiert vom Präsidenten Ferdi Keldenich im Wechsel mit seinem Vorstandskollegen Rainer Andrich, zeigten sich vor allem Garde und Mariechen von ihren besten Seiten.

Nichts gekauft

Getragen von den Jecken im Saal schwangen sich die Regimentstöchter Lona, Sandy, Lena und die anderen, darunter vor allem der Nachwuchs von den „Regimentskids“ zu immer neuen Höchstleistungen auf. Denn bei den „Kameraden“ wird nichts dazu gekauft, sondern ist alles selbst gemacht.

Das macht den Charme des Biwaks aus – hier gibt es noch unverfälschten Volkskarneval und ein Gefühl der Verbundenheit unter einander, selbst und gerade wenn die Vereinsfarben andere sind.

Viele Gäste

Das zieht natürlich auch andere Karnevalisten an. Und so ließen sich neben dem Stolberger Prinzen Axel I. (Wirthmüller) und den „Karamba-Männcher“ auch die Narren aus Roetgen im Jugendheim in Münsterbusch blicken, allen voran Prinz Kurt II. Und alle anderen Aktiven, die den Karneval im Nordeifeler Ort mit Leben füllen. Ein besonderer Augenschmaus: die Jugendgarde mit ihrer Rock‘n‘Roll-Choreographie, stilechte Kostüme mit dicken weißen Punkten inbegriffen.

An Solidarität aus der Kupferstadt mangelte es dabei nicht. Außer Prinz Axel mit Hofstaat zogen, ebenfalls mit großem Tross, die Lokalmatadore von den Mönsterböscher Jonge, Mitglieder der KG Mölle, von Adler Werth, De Männer 09 und außerdem Teuflische Jecke auf.

Aus Düren waren die befreundeten Rot-Blauen Funken angereist, aus Aachen der schwul-lesbische Karnevalsverein „Regenbogen Venezia“, ein Farbtupfer mehr auf der facettenreichen Palette des fröhlichen Treibens im Grenzland.

Für die gute Stimmung im Jugendheim trugen die Veranstalter übrigens noch in anderer Hinsicht Verantwortung: Sie sorgten nicht nur für einen reibungslosen Ablauf und eine gute Show auf der Bühne, sondern übernahmen außerdem die Bewirtung ihrer zahlreichen Gäste – ein Steinchen mehr im Mosaik dieses rundum gelungenen Abends.

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