Stolberg - Bei der IG-Metall werden die Umzugskisten ausgepackt

Bei der IG-Metall werden die Umzugskisten ausgepackt

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Margit Klaest (v. l.), Ralf Radmacher und Alexandra Deutscher rollen schon den „roten Teppich“ aus, ab dem 2. Januar heißen sie die IG-Metall-Mitglieder in der neuen Geschäftsstelle willkommen. Foto: D. Müller
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Wo einst ein asiatisches Restaurant zu Hause war, bezieht die IG Metall jetzt barrierefreie Räume. Foto: D. Müller

Stolberg. Die rote Fahne mit dem charakteristischen Logo weht bereits über dem Burg-Center, und ein bis unters Dach beladener Lkw eines Stolberger Umzugsunternehmens bringt Arbeitsmaterial, Akten und den Rest vom Inventar, damit die Industriegewerkschaft im neuen Jahr auch ein neues Kapitel aufschlagen kann.

Denn ab Dienstag, 2. Januar, öffnet die Stolberger Geschäftsstelle der IG Metall ihre Pforten auf dem Dach des Burg-Centers an der Zweifaller Straße 30. Daran, dass dort einst ein asiatisches Restaurant residierte, erinnert heute nichts mehr.

Auf circa 180 Quadratmetern sind fünf Büroräume eingerichtet, in einem Konferenzraum finden bis zu 20 Personen Platz, es gibt eine kleine Küche, einen Archivraum sowie moderne sanitäre Anlagen, und hinzu kommt ein Materiallagerraum im Erdgeschoss. „Alles ist hell und einladend, also viel mitgliederfreundlicher als an der alten Adresse“, beschreibt Alexandra Deutscher es treffend.

Besonders wichtig aber sei die Barrierefreiheit, die an der bisherigen Wirkungsstätte der IG Metall nicht gegeben war, was zunehmend Probleme bereitete, erklärt Margit Klaest: „Wir haben ja auch viele ältere Mitglieder, und hier ist unsere Geschäftsstelle dank Fahrstuhl und Rampe jetzt sehr gut zu erreichen.“

Doch so lichtdurchflutet, zeitgemäß und barrierefrei die neue Geschäftsstelle auch ist – „etwas Wehmut begleitet den Umzug schon“, sagt Klaest. „Wir haben uns am Mühlener Markt schließlich viele Jahre lang sehr wohl gefühlt, besonders weil wir dort eine sehr nette und hilfsbereite Nachbarschaft hatten.“

Nachdem die Geschäftsstelle erst an der Sparkasse an der Rathausstraße zu Hause gewesen ist, zog sie 1990 an den Mühlener Markt, den die IG Metall jetzt nach 27 Jahren verlässt. „Weil die Vorteile des neuen Domizils eindeutig überwiegen“, betont Gewerkschaftssekretär Ralf Radmacher und verweist auf die umgebende Infrastruktur.

Zu der guten Bus-Anbindung kommt am Burg-Center die Haltestelle der Euregiobahn. Parkplätze sind in großer Anzahl vorhanden, und mit ausgiebiger Beschilderung ist die Geschäftsstelle jetzt auch besser zu finden.

Nicht zuletzt rückt die IG-Metall-Geschäftsstelle mit dem Umzug an die Zweifaller Straße nun auch näher Betriebe wie Schwermetall, Leoni, Berzelius, Aurubis und Prym, in denen zahlreiche Mitglieder der Gewerkschaft beschäftigt sind. Alles in Allem sind Klaest, Deutscher und Radmacher sich einig.

„Die Mühle wird uns zwar fehlen“, sagen sie, „aber für unsere Mitglieder wird der Umzug der Geschäftsstelle an den neuen Standort auf jeden Fall ein Gewinn sein.“ Die neue Geschäftsstelle an der Zweifaller Straße 30 öffnet nach Abschluss der Umzugsformalitäten auf dem Parkdeck des Burg-Centers am Dienstag, 2. Januar, ihre Pforten. Geöffnet ist dann immer montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 13.30 bis 16.30 Uhr und mittwochnachmittags nach Vereinbarung.

Die Telefonnummer Telefon 9514-0 bleibt bestehen.

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