Bei den Ferienspielen ist Langeweile ein Fremdwort

Von: Thomas Waltl
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Basteln war nur einer von vielen Programmpunkten bei den Ferienspielen der KOT St. Josef auf dem Donnerberg. Foto: T. Waltl

Stolberg-Donnerberg. Es herrschte ein kräftiges Durcheinander in den Räumen der Kleinen Offenen Tür (KOT) St. Josef auf dem Donnerberg. Und das war sogar beabsichtigt. Denn die Kinder spielten das sogenannte „Chaosspiel“.

Dabei mussten sie kleine, gelbe Papierzettel mit einer bestimmten Zahl zwischen 0 und 100 finden. Diese konnten sich überall verstecken. Unter Tischen, hinter Vorhängen oder auch hinter gebastelten Wandplakaten. Das Spiel war nur eines von vielen in den zwei Wochen der Ferienspiele der KOT, die mit jeweils 50 Kindern pro Woche ausgebucht waren.

Passend zu dem oft sehr warmen Wetter lautete das Motto der Spiele „Unterwasserwelten“. Eine große Wasserschlacht war denn auch neben dem Ausflug auf das Pfadfinder-Gelände das Highlight für die Kinder. Begleitet wurden die Sechs- bis Elfjährigen von 20 jungen Ehrenamtlichen.

Björn war zum ersten Mal bei den Ferienspielen: „Die Zeit ist sehr schnell vergangen. Wir haben jede Menge Spaß gehabt, und ich habe viele neue Freunde gefunden und werde im nächsten Jahr sicher wieder mitmachen“, bilanzierte der Achtjährige. Bei der Schnitzeljagd fanden die Kinder sogar eine Geldbörse und machten deren Besitzerin ausfindig. Als Belohnung gab es von ihr eine Tüte voller Süßigkeiten. Neben Keksen und anderen Naschereien standen an den Vormittagen aber auch gesunde Lebensmittel auf dem Speiseplan. Gemeinsam mit den Betreuern schnitten die Kinder Paprikas, Melonen, Äpfel und andere Früchte, um diese anschließend genüsslich zu verspeisen.

Zufrieden beobachtete Jörg Beißel, Leiter der KOT, das bunte Treiben der Kinder beim Chaosspiel. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen hat er mit der Planung der Ferienspiele schon zu Beginn des Jahres begonnen. Nachdem das Motto gefunden war, wurden neue Spiele gesucht und ausprobiert, und schließlich wurde ein abwechslungsreiches Programm für die beiden Wochen kreiert. Der Erfolg der Ferienspiele bestätigt wieder einmal, dass das Donnerberger Team gute Arbeit leistet. Und trotzdem, so Beißel, werde es immer schwieriger Leute zu finden, die bereit sind, in ihrer Freizeit freiwillig zu helfen. „Ich kann aber garantieren, dass alle von der gemeinsamen Arbeiten profitieren.“

Nach zwei unterhaltsamen Wochen fanden die Ferienspiele mit einem Grillfest, an dem sich auch die Eltern beteiligten, einen schönen Abschluss.

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