Beachvolleyball gibt´s nicht nur am Strand

Von: Robert Flader
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Spektakulärer Spitzensport am Glashütter Weiher: Bei den Kreismeisterschaften im Beachvolleyball geht´s richtig zur Sache. Foto: Robert Flader

Stolberg. Nein, Beachvolleyball spielt man nicht nur am Strand im Urlaub. Soviel steht fest. Was oftmals als lockere Nachmittagsbeschäftigung beim ausgiebigen Badeurlaub gesehen wird, ist in Wahrheit knallharter Sport, der ein Höchstmaß an körperlicher Disziplin und Fitness erfordert.

Den besten Beweis dafür gibt es an diesem Wochenende am Glashütter Weiher. Dort finden zur Zeit die Kreismeisterschaften im Beachvolleyball statt, zum zweiten Mal schon nach 2007.

Stand am Freitag zunächst das Mixed-Turnier auf dem Programm, bei dem insgesamt 16 Mannschaften antraten, um ihre Meister zu finden, krönen am Samstag die Herren ihren Meister, bevor am Sonntag acht Damenteams an den Start gehen.

„Beachvolleyball ist gewissermaßen eine eigene Sportart”, verdeutlicht „Beachwart” Tim Just. Der 24-Jährige vom Volleyballclub 99 Ratheim muss es wissen, schließlich gewann er beim letzten Mal das Finale sowohl in der Herren- als auch in der Mixed-Ausscheidung.

Die Stolberger Turngemeinde (STG), deren erste Herrenmannschaft gerade den Aufstieg in die Volleyball-Oberliga feiern konnte, verfügt über eine der wenigen Sandanlagen in der Umgebung.

„Als Veranstalter sind wir sehr stolz auf das Turnier”, so Gerd Stich, der Leiter der STG-Volleyballabteilung. „Wir wollen Beachvolleyball noch populärer machen.”

Als Teil der „Beachserie” des Westdeutschen Volleyballverbandes sind die Kreismeisterschaften schon längst eine äußerst populäre Veranstaltung nicht nur bei den Sportlern.

Und denen geht es natürlich auch um den Erfolg: Je weiter ein Spieler beim dreitägigen Turnier kommt, desto mehr Punkte erhält er und rückt im Ranking weiter vor. Die meisten Spieler nehmen jedes Jahr an dem Turnier teil. „Man kennt sich mittlerweile, die Atmosphäre hier ist einfach super”, freut sich Just.

Doch trotz der tollen Stimmung geht es auf den zwei Beachfeldern knallhart zur Sache. Zwei Spieler pro Mannschaft, maximal drei Ballkontakte pro Spielzug, dazu der tiefe Sand unter den Füßen sorgen dafür, dass die Spieler bis an ihre Schmerzgrenze gehen müssen und zeigen, warum Beachvolleyball so ganz anders als „normales” Volleyball ist. Lockerer Zeitvertreib sieht doch anders aus.

Ob die Stolberger Herren in der Lage sind, ihren Heimvorteil zu nutzen und nach der Beachkrone 2009 zu greifen, wird sich schon heute zeigen. Ab 10 Uhr geht es am Glashütter Weiher weiter.
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