„Bayerisch Kongo“: Stolberger verfasst dritten Kriminalroman

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Dr. Lutz Kreutzer aus Stolberg ist inzwischen ein erfolgreicher Krimi-Autor. Jetzt ist sein dritter Roman erschienen.

Stolberg. Der in Stolberg geborene Autor, Lutz Kreutzer, hat seinen dritten Roman geschrieben. Am 26. März veröffentlicht der Emons–Verlag, einer der größten deutschsprachigen Verlage für Kriminalliteratur mit Sitz in Köln, den Kriminalroman „Bayerisch Kongo“ von Lutz Kreutzer.

Lutz Kreutzers neuer Roman „Bayerisch Kongo“ spielt im Alpenraum, in München, im Kongo, in Lüttich und auch im Rheinland. Wie bereits zuvor in seinen Romanen hat sich der Autor ein hochbrisantes Thema ausgesucht. Es geht um den Rohstoffkrieg im Kongo, den der Autor an bayerische und österreichische Schauplätze transportiert. Die Handlung ist hochspannend, komisch und brisant zugleich.

Zum Inhalt: Friedrich Sperber landet auf unkonventionellem Wege beim bayerischen Landeskriminalamt. Dort wird ein querdenkender Wissenschaftler gesucht. Sein erster Fall: Eine übel zugerichtete Leiche eines Afrikaners, der mit einer Machete in den beschaulichen Isarauen ermordet wurde. Kurze Zeit später findet man zwei weitere Leichen. Eine weiße Frau und ein Schwarzer hängen nackt und eng umschlungen im Berg und stören die Ruhe im Voralpenland. Sperber stößt bei seinen Ermittlungen auf das begehrte High-Tech-Erz Coltan und einen mysteriösen belgischen Söldner – und auf Deutsche und Österreicher mit rabenschwarzer Vergangenheit. Ein alter Kumpel aus seiner rheinländischen Heimat, ein skurriler Kriminalkommissar, hilft ihm, den Fall aufzuklären. Das Ende ist ebenso überraschend wie spannend.

Lutz Kreutzer wurde 1959 in Stolberg geboren und wuchs auf im Stadtteil Gressenich. Er besuchte das Goethe–Gymnasium, wo er 1979 sein Abitur machte. Als freier Mitarbeiter hat er einige Zeit für die Stolberger Redaktion der Tageszeitung hauptsächlich über Konzertveranstaltungen in Stolberg geschrieben.

Kreutzer studierte an der RWTH Aachen Geologie und machte dort nach einem Stipendium der Schwedischen Krone und Aufenthalt in Schweden 1986 sein Diplom. Dann zog es den passionierten Bergsteiger und Kletterer in den Alpenraum. Als Hochschulassistent schrieb er seine Doktorarbeit im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft über die Karnischen Alpen im Grenzgebiet von Österreich und Italien.

1990 ging Lutz Kreutzer mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt–Stiftung an das österreichische Wissenschaftsministerium nach Wien. An einer Dienststelle des Ministeriums gründete er wenige Jahre später ein Büro für Öffentlichkeitsarbeit, weshalb im Hörfunk und TV zahlreiche Beiträge über seine Arbeit gesendet worden sind. 1995 begleitete er den österreichischen Bundeskanzler Franz Vranitzky zur Karlspreisverleihung nach Aachen.

Seine beruflichen Reisen und die damit verbundenen Abenteuer nimmt Lutz Kreutzer zum Anlass, komplexe Sachverhalte in spannende Literatur zu verwandeln. 1996 kam Kreutzers erster Roman „Schröders Verdacht“, www.schroedersverdacht.de, auf den Markt, 2009 sein zweiter „Gott würfelt doch“, www.gottwuerfeltdoch.de.

2012 kamen diese beiden Romane als E-Books heraus, worauf es „Schröders Verdacht“ unter mehr als 1,4 Millionen anderen E-Books auf Platz 1 der amazon–Bestsellerliste als beliebtestes deutschsprachiges E-Book überhaupt schaffte. „Gott würfelt doch“ war ebenso als eBook erfolgreich. Lutz Kreutzer arbeitet heute hauptberuflich als Marketing-Experte einer Technologieschmiede in München mit weltweiter Geschäftsausrichtung.

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