Stolberg - Bauarbeiten: Bahnstrecke Aachen-Düren im Sommer teilweise gesperrt

Bauarbeiten: Bahnstrecke Aachen-Düren im Sommer teilweise gesperrt

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Bauarbeiten an den Gleisen zwischen Düren und Aachen werden ab 27. Juni für spürbare Einschränkungen im Bahnverkehr führen. Foto: J. Lange

Stolberg. Während der Sommerferien erneuert die Deutsche Bahn zwischen Düren und Aachen die Gleise auf 26 Kilometern und tauscht dabei 30.000 Schwellen sowie rund 50.000 Tonnen Schotter aus. Um diese Arbeiten in einem Zug durchführen zu können, wird die Hauptstrecke teilweise gesperrt.

„Fahrbahnänderungen im Regional- und Fernverkehr sind deswegen unvermeidlich“, informiert Robert Walz als städtischer Pressesprecher frühzeitig über Einschränkungen für die Stolberger Bürger. „Die Deutsche Bahn sowie die beteiligten Partner wollen die Kundinnen und Kunden über die Änderungen im Bahnverkehr stets umfassend informieren und über die Entwicklung der Baumaßnahmen unterrichten“, sagt Walz.

Beginnend am 27. Juni bis zum 10. August fallen die Züge der Linie RE 1 und RE 9 aufgrund der notwendigen Gleis- und Weichenarbeiten zwischen Aachen und Düren komplett aus. Als Ersatz verkehren die Züge der Linie RB 20 zwischen Aachen und Langerwehe. Ein Schienenersatzverkehr wird zwischen Aachen und Düren (Expressbus), zwischen Weisweiler und Düren sowie zwischen Langerwehe und Düren eingesetzt. Der Schienenersatzverkehr zwischen Langerwehe und Düren richtet sich ausschließlich an Fahrgäste mit Start und Ziel Langerwehe. Um den Fahrgästen die Orientierung zu erleichtern, werden die Busse mit verschiedenfarbigen Schildern ausgestattet. Die ICE- und Thalys-Züge werden über Mönchengladbach umgeleitet. Einige Züge müssen sogar auf Teilstrecken ausfallen, bei einzelnen Zügen entfallen Halte.

Baumaßnahmen sind stets mit Einschränkungen verbunden. Dennoch seien kontinuierliche Investitionen in ein modernes Streckennetz notwendig und wichtig, um eine zuverlässige Anbindung an den schienengebundenen Regional- und Fernverkehr dauerhaft zu sichern. Um die Auswirkungen auf die Kundschaft abzumildern, bemühten sich die beteiligten Partner um eine frühzeitige und umfassende Kommunikation.

In einem ersten Schritt wurden bereits Vorankündigungsplakate in den Bahnhöfen ausgehängt. Die „heiße Phase“ der weiteren Öffentlichkeitsarbeit beginne in der 25. Kalenderwoche mit der Verteilung der Fahrplanbroschüren über die Auswirkungen der Baumaßnahmen. Auch online werden nähere Informationen abrufbar sein.

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