Bau des Kindergartens schreitet voran

Von: dö
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Die künftige Kita eingehend inspiziert: Bauherr Michael Mommer von der AWO-Kreis Aachen (links) erläutert das Raumkonzept. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Donnerberg. Schon der Rohbau präsentiert ein gefälliges Bild: Ein lang gezogenes, in Massivbauweise errichtetes eingeschossiges Gebäude, das von einer abwechslungsreichen Dachlandschaft gekennzeichnet wird, die für einen großen Tageslichteinfall besonders im Flurbereich sorgt. Gemeint ist die Kindertagesstätte (Kita) der Arbeiterwohlfahrt (AWO) des Kreises Aachen an der Josefstraße, die derzeit errichtet wird.

Sie war jetzt das Ziel einer rund 40-köpfigen Besuchergruppe, zu der Mitglieder des SPD-Ortsvereines Stolberg-Ost und der AWO-Kreis Aachen sowie Anwohner und zukünftige Nutzer nebst ihren Eltern gehörten. Empfangen wurde die Gruppe vom Geschäftsführer der AWO-Kreis Aachen, Michael Mommer, der vom stellvertretenden Geschäftsführer Guido Dohmen unterstützt wurde. Sie führten die Gruppe durch den Rohbau, erläuterten das Raumkonzept und machten die Besucher mit dem Baufortschritt und den noch zu erfolgenden Ausbauarbeiten vertraut.

Wie nicht anders zu erwarten, standen der Baufortschritt und die Frage nach der Bezugsfertigkeit des Gebäudes, das aufgrund des langen, kalten Frühjahrs von Verzögerungen gekennzeichnet war, im Mittelpunkt des Interesses. Auf die Bezugsfertigkeit angesprochen, terminierte Mommer die Fertigstellung des Baues auf Ende Oktober dieses Jahres. Gute Fortschritte hat bisher die Erstellung der äußeren Hülle und der Räume gemacht. Derzeit ist man dabei im Innenbereich die erforderlichen Installationen zu verlegen.

Innenausbau fällig

Die Fenster und Türen sollen laut Mommer in den nächsten Tagen folgen. Danach wird der Innenausbau fortgesetzt. Ist die Kita fertiggestellt, soll sie 50, in drei Gruppen unterteilten Kindern Platz bieten. Zehn Plätze davon sind für Kinder unter drei Jahren vorgesehen. Demnach wird der fertiggestellte Bau neben den Gruppen-, Werk- und Personalräumen auch zwei Schlaf- und Wickelräume enthalten. Außerdem ist eine Küche für das Frühstücksbüffet geplant. Schon jetzt sind diese Räumlichkeiten in ihrer Grundkonzeption und Aufteilung erkennbar und stießen bei den Besuchern auf reges Interesse.

Anerkennung und Lob fand auch das Energiekonzept der Einrichtung, das unter anderem aus einer Photovoltaikanlage und einer kontrollierten Raumbelüftung bestehen soll. In Augenschein genommen wurde auch der Außenbereich, dessen Fläche demnächst mit Spielgeräten bestückt werden soll und dessen natürlicher Baumbestand weitgehend erhalten blieb. Für Nachfragen sorgte auch das Parkraumkonzept.

Laut Mommer sollen im Frontbereich des Kindergartens an der Josefstraße 14 Parkplätze angelegt werden, die vordergründig Eltern und Personal zur Verfügung stehen sollen. Auf die zukünftige Auslastung angesprochen, versicherte AWO-Kreisvorsitzender Hans-Peter Göbbels, dass nach derzeitigem Stand 43 Anmeldungen zu verzeichnen sind, und man schon eine Warteliste für das Jahr 2014 angelegt habe.

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