Barrierefrei in das Gesundheitszentrum

Von: -jül-
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Die neue Optik vor dem „Bethlehem”: Der neue Haupteingang (unten rechts) des Krankenhauses liegt zwischen Bistro (unten, Mitte) und Liegendanfahrt (unten, ganz rechts). Drei Zebrastreifen sollen den barrierefreien Fußweg über die Ritzefeld-, Berg- und Steinfeldstraße ermöglichen. Die Anlage einer weiteren Querungshilfe in Höhe des Rolandshauses (rechts) wird noch geprüft. Foto: J. Lange

Stolberg. Richtig prächtig präsentiert sich der neue Haupteingang des Krankenhauses bereits, obwohl die Arbeiten am Außengelände witterungsbedingt noch nicht abgeschlossen werden konnten. Aber der neue Zugang ins „Bethlehem” neben dem neuen Bistro sowie die Liegendanfahrt für Krankenwagen haben dem Stolberger Krankenhaus bereits ein neues Gesicht gegeben.

Bei der reinen Optik soll es nicht bleiben, auch qualitativ soll der Weg insbesondere für Fußgänger zum Krankenhaus optimiert und barrierefrei ausgestaltet werden. Einstimmig passierten die von der Verwaltung mit dem Gesundheitszentrum sowie Aseag und Polizei abgestimmten Vorschläge jetzt den Aussschuss für Stadtentwicklung und Verkehr.

Sie sehen im Kern drei neue Zebrastreifen und eine Neuordnung der Verkehrsbeziehungen im Bereich der Einmündung von Steinfeld-, Berg- und Ritzefeldstraße vor. Eine erste Querungshilfe soll dort auf der Ritzefeldstraße angelegt werden, wo das neue Ärztehaus noch gebaut werden muss.

Ein zweiter Zebrastreifen wird auf der Bergstraße nahe des Einmündungsbereiches zur Steinfeldstraße angeleg: Damit folgt die Stadtplanung der Gewohnheit des Menschen den kurzen Weg vorzuziehen, auch wenn dieser gefährlicher sein kann. Denn der heutige Überweg nahe dem Restaurant am Parplatz Bergstraße findet nicht die erhoffte Resonanz; immer wieder klettern Fußgänger über Absperrketten, um quer über die Kreuzung auf direktem Weg in Richtung Innenstadt zu wählen.

Linksabbiegen ermöglichen

Möglich wird dieser neue Zebrastreifen dadurch, dass die separate Linksabbiegespur in die Steinfeldstraße entfällt. Dies veranlasste Adolf Konrads (CDU) anzuregen, dann auch das Linksabbiegen von der Steinfeld- in die Ritzefeldstraße wieder zuzulassen. Denn dadurch entfällt die häufig genutzte, aber lästige Schleifenfahrt über den Parkplatz.

Diesen Vorschlag will die Verwaltung ebenso prüfen wie eine Anregung von Hildegard Nießen (SPD), einen vierten Zebrastreifen im Bereich des Rolandshauses einzurichten, weil auch dort reger Querungsverkehr von Fußgängern registriert wird.

Der dritte Zebrastreifen soll knapp oberhalb des neuen Hauptzugangs zum Krankenhaus entstehen, eine Lage, die durch Bushaltestellen und Einfahrten quasi vorgegeben ist. Aus Mitteln des Konjunkturpaketes sollen alle Überwege barrierefrei für Geh- wie Sehbehinderte ausgestaltet werden.

Für Behinderte reserviert bleiben auch die verbleibenden Parkplätze vor dem Bethlehem, wobei der Ausschusss angesichts des Engagements des Krankenhauses und der ohnehin schwierigen topografischen Lage der Gefällestrecke auf einen Baum des Straßenbegleitgrüns zu verzichten. Stilvollen Ersatz wird das Gesundheitszentrum bei der weiteren Gestaltung seines Eingangsbereiches anpflanzen.
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