Bachufermauer bis Bahnlinie: CDU fordert bereits angefangene Sanierung ein

Von: -jül-
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Mit der Sanierung des maroden Geländers und der Bachufermauer der Vicht an der Eisenbahnstraße fordert die CDU Mitte eine Maßnahme ein, an der die Verwaltung bereits arbeitet. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Sanierung der Ufermauer der Vicht an der Eisenbahnstraße (L23) zwischen der Brücke Europastraße (L238) und dem Bahnübergang hat die CDU Mitte bei einem Ortstermin am Montag gefordert. Das aufgesetzt Geländer sei in erheblichem Maße verrostet, die Natursteinmauer des Bachufers desolat, und die Stadt müsse ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen.

Die Verwaltung soll mit dem Landesbetrieb Straßenbau als Bachanlieger eine Sanierung abstimmen und Mittel im Haushalt 2010 einstellen, fordern die Christdemokraten in ihrem Antrag an den Bürgermeister. Ein Antrag, der durch ein Telefonat mit der Verwaltung überflüssig geworden wäre. Bereits im Januar 2006 hatte das Tiefbauamt das Konzept zur Sanierung der Bachufermauer dem Bauausschuss vorgestellt.

Der erste Abschnitt zwischen Heinrich-Heimes- und Europastraße-Brücke an der Eisenbahnstraße ist in Arbeit, der zweite entlang der „Hermannstraße wird ausgeschrieben, sobald die Haushaltsmittel dafür freigegeben sind”, erklärte Josef Braun. „Und der Rest zwischen Europastraße und Bahnlinie soll - wenn es nach uns geht - ebenfalls in diesem Jahr saniert werden”, so der Fachbereichsleiter auf Anfrage.

Die erforderlichen Mittel für die Sanierung sind für den Haushalt 2010 vom Fachamt angemeldet. Gespräche mit dem Landesbetrieb über die Kostenübernahme entsprechend der Ortsdurchfahrten-Regelung würden geführt. Der Landesbetrieb werde einen erheblichen Teil für den Abschnitt entlang der L23 übernehmen müssen, so Braun. Somit sei allerdings ein Baubeginn auch maßgeblich von der Kostenübernahmeerklärung durch den Landesbetrieb abhängig. Im Gegensatz dazu werde die Stadt den gesamten Aufwand am Mohlenbend tragen müssen, wo die Schäden noch nicht so gravierend seien.

In diesem Abschnitt ist vorgesehen, die Schadstellen im Mauerwerk zu reparieren und als Krone einen Betonbalken zu setzen, auf dem das neue Geländer montiert wird - so wie das bereits im Bereich der Heinrich-Heimes-Brücke zu sehen ist. Stellen, an denen das derzeitige Geländer marode ist, seien soweit repariert worden, dss die Verkehrssicherheit gegeben sei.
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