Autohandel endet in Raubüberfall: Brüder aus Aachen angeklagt

Von: -jül-
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Die beiden Brüder aus Aachen stehen wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor dem Aachener Landgericht. Foto: dpa

Stolberg. Es begann am 25. Juli letzten Jahres als Autohandel und endet für zwei heute 33 und 34 Jahre alten Brüder aus Aachen als Angeklagte vor dem Aachener Landgericht wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Die beiden Beschuldigten sollen sich an dem Montagnachmittag auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs in Stolberg mit ihrem 34 Jahre alten Opfer eigentlich verabredet haben, weil sie ihm ein neues Auto verkaufen wollten im Austausch gegen seinen alten Wagen plus Bargeld. Aber es kam anders.

Anstatt den Handel zu besiegeln, soll einer der Angeklagten den erwartungsvollen Kunden zunächst mit einer Schusswaffe geschlagen haben. Ein dritter, offensichtlich noch unbekannter Täter hat sich dann das Auto des Opfers, einen roten Alfa Romeo mit Euskirchener Kennzeichen, geschnappt und ist davon gebraust. Ein weiterer Tatbeteiligter soll zudem mit einem Stock auf den Geschädigten eingeschlagen haben.

Dem Opfer wurde nicht nur das für den beabsichtigten Autokauf mitgeführte Bargeld in Höhe von 7000 Euro, ein Handy und eine Armbanduhr im Wert von 20.000 Euro abgenommen, sondern es musste sich auch ausziehen. Auch die Kleidung nahmen die Täter mit, als sie dann im vermeintlich zum Verkauf stehenden Wagen davon brausten. Eine landesweite Fahndung nach dem Alfa Romeo des Opfers verlief zunächst ohne Erfolg, allerdings nahm die Polizei noch am Tatabend einen der Brüder fest.

Die 9. große Strafkammer hat unter dem Vorsitz von Richterin Melanie Theiner ab Mittwoch, 5. April, sechs Verhandlungstage angesetzt.

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