Auszeichnung: Stolberg ist „Europaaktive Kommune“

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Franz-Josef Lersch-Mense (Europaminister), Robert Walz (Pressesprecher Stolberg), Giesela Kopp (Partnerschaft Faches-Thumesnil), Tobias Röhm (Technischer Beigeordneter), Bernd Decker (Direktor Goethe-Gymnasium), Tim Grüttemeier (Bürgermeister), Jürgen Gerres und Adi Radermacher (Ring europäischer Schmiedestädte), Dr. Stefan Schmitz (Partnerschaft Valognes) sowie Hannelore Kraft (Ministerpräsidentin, von links) mit der Urkunde Foto: Staatskanzlei

Stolberg. Die Stadt Stolberg darf ab sofort den Titel „Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen“ tragen. Eine entsprechende Urkunde wurde Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier am Mittwochmorgen bei einem Besuch der Staatskanzlei in Düsseldorf von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ausgehändigt.

Gemeinsam mit Stolberg wurden drei weitere Städte für ihr Engagement auf europäischer Ebene ausgezeichnet: Oberhausen, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Xanten. Zwei Sonderpreise gingen Kerpen und Gevelsberg.

Die Stadt Stolberg war der Jury aufgefallen insbesondere durch die inhaltliche Zusammenarbeit mit anderen Städten im Ring der Schmiedestädte. In der ausgezeichneten Stadt Oberhausen war in den Augen der Jury besonders innovativ das Büro für Interkulturalität. In Mülheim a. d. Ruhr gibt es eine sehr intensive europapolitische Vernetzung der Stadt durch die Stadtspitze und durch die europapolitischen Sprecher der Fraktionen des Stadtrats. Bei Xanten wurde der strategische Nutzen der Partnerschaft mit einer französischer Stadt durch die Zusammenarbeit des archäologischen Parks bzw. Museums beider Städte gewürdigt.

Die Jury vergab darüber hinaus zwei Sonderpreise. Sie gingen an: Kerpen in der Kategorie „Leben und Lernen“ als besonders gutes Beispiel für eine Erinnerungskultur. Die Stadt Gevelsberg erhielt den Sonderpreis in der Kategorie „Vernetzen und Mitreden“ für ein beispielhaftes Zusammenwirken der haupt- und ehrenamtlichen Städtepartnerschaftsaktivitäten in Europa.

Damit wird die Auszeichnung „Europaaktive Kommune“ im Jahr 2015 zum dritten Mal vergeben. Zusammen mit den Preisträgern aus diesem Jahr gibt es jetzt in NRW insgesamt 36 Europaaktive Kommunen. Die ausgezeichneten Kommunen erhalten eine Plakette, die an einem sichtbaren Ort angebracht werden kann.

Die Auszeichnung wurde von der Landesregierung gemeinsam mit der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn und der Bertelsmann Stiftung entwickelt und wird jährlich vergeben. Stichtag für die Bewerbungen ist jeweils der 9. Mai.

Im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei hat Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier die Auszeichnung für Stolberg als Europaaktive Kommune von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegengenommen. Begleitet wurde er von einer insgesamt achtköpfigen Delegation, bestehend aus Mitgliedern der Verwaltung und europapolitsch engagierten Vertretern der Bürgerschaft.

Die Reise nach Düsseldorf hatten mit angetreten der Technische Beigeordnete, Tobias Röhm, der Abteilungsleiter städtische Veranstaltungen, Jürgen Gerres, der Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Robert Walz, Gisela Kopp vom Partnerschaftskomitee Faches Thumesnil, Dr. Stefan Schmitz vom Partnerschaftskomitee Valognes, der Schulleiter des Goethe Gymnasiums, Bernd Decker und „Stadtschmied“ Adi Radermacher.

„In Stolberg ist Europa kein abstraktes Gebilde sondern für jeden erfahrbar.“, erklärte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier bei der Preisverleihung. „Unsere Partnerschaftskomitees pflegen die Kontakte zu unseren Freunden in Frankreich, das Goethe Gymnasium macht als Europaschule die EU für die nachwachsenden Generationen greifbar, und im Ring der europäischen Schmiedestädte knüpfen wir neue Kontakte. Ich freue mich, dass das Land NRW die vielfältigen Aktivitäten insbesondere aus der Stolberger Bürgerschaft durch die Auszeichnung würdigt“, betonte Grüttemeier, nachdem er die Urkunde aus der Hand von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegen genommen hatte.

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