Ausstellung: „Junge Stürmer“ in der Villa zu sehen

Von: dö
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Eine sehenswerte Ausstellung: Dr. Dirk Tölke (rechts) erläutert Dr. Burkhard Werden und Eckhard Creutz (von links) das 1953 entstandene Werk „Ohne Titel“ von Hanns Pastor. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Rund 60 groß- und kleinformatige Malereien und Zeichnungen werden derzeit in der ehemaligen Direktorenvilla des Museums Zinkhütter Hof Kunstfreunden gezeigt. Die Schau, die noch bis zum Sonntag 27. November, zu sehen ist, ist ein Querschnitt des künstlerischen Schaffens der beiden Künstler Hanns Pastor (1917 bis 2009) und Hubert Werden (1908 bis 2005).

Die Ausstellung, die Werke enthält, die unter anderem in den Materialien Tempera, Aquarell, Gouache, Bleistift und Öl ausgeführt sind sowie als Radierung und Lithographie präsentiert werden, wurde jetzt im Rahmen einer Vernissage erstmals der Öffentlichkeit gezeigt.

Kuratoren der Präsentation, die auf drei Räume in der Direktorenvilla am Zinkhütter Hof verteilt ist, sind der ehemalige Stolberger Kulturdezernent und frühere Dürener Stadtdirektor, Eckhard Creutz, sowie der Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke. Sie versorgten die rund 120 Gäste der Vernissage mit vielfältigen Informationen und umfangreichem Hintergrundwissen zu Person und Werdegang der beiden Künstler, die zu Lebzeiten einen sehr engen Kontakt zu dem berühmten Stolberger Maler und Objektkünstler, Karl Fred Dahmen, gepflegt haben.

In Kunstszene etabliert

So wurde in der Erläuterung der Kuratoren dargestellt, dass Pastor und Werden in den 1950er und 1960er Jahren zu den Pionieren der abstrakten deutschen Malerei gehört haben und sich als „Junge Stürmer“ auch in der französischen Kunstszene einen Namen gemacht haben.

Eröffnet hatten die Vernissage Ansprachen und Grußworte von Museumsleiter Sebastian Wenzler, von der stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen und von Dr. Burkhard Werden, dem Sohn von Hubert Werden.

Organisiert und zusammengestellt haben die Schau Christa und Karl-Heinz Oedekoven. Das kunstsinnige und fachkundige Ehepaar setzt mit den Pastor-Werken und Werden-Werken eine 2013 begonnene Reihe fort, die sich „in memoriam“ nennt. Die Reihe fühlt sich überwiegend dem Schaffen regionaler Künstler verpflichtet.

Geöffnet ist die Schau, die noch bis zum 27. November gezeigt wird, immer sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie während der kommenden Stolberger Museumsnacht, die am Samstag, 7. November, stattfindet, von 19 bis 23 Uhr. Der Eintrittspreis zur Ausstellung von zwei Euro kommt dem Museumsverein Zinkhütter Hof zugute.

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