Ausstellung: Fritüüre fatale und schwebende Boote im Blick

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Im Kunstatelier 2Stark in Klemis sind „Schwebende Boote und fliegende Fische“ von Urban Stark sowie Objekte rund um das Thema „Paarweise“ von Ruth Stark zu sehen.

Stolberg/Eupen. Kunstfreunden aus Stolberg ist am kommenden Sonntag ein Besuch der belgischen und niederländischen Nachbarregion zu empfehlen. Zur „Kunst im Eupener Land” heißt das Motto der Ausstellung. Der Eintritt ist frei. Unterstützt wird das Projekt vom Stolberger Künstler Karl-Heinz Oedekoven.

Zwischen 14 und 18 Uhr warten erneut die partnerschaftlich verbundenen Kunst(h)orte im euregionalen Eupener Land auf den Besuch. Für Kunstinteressierte aus der gesamten Umgebung haben gleichzeitig geöffnet: das Kunstatelier 2Stark, Kelmis, Plaatweg 23, das Zentrum für Kunst und Kultur de Kopermolen, von Clermontplein, Vaals, Kunst und Kultur im Köpfchen, Eupener Straße 420, Aachen, das Ramírez-Máro-Institut, Gostert Hauset-Raeren, Fondation Peter Paul J. Hodiamont, Mazarinen 9, Baelen, das Göhltalmuseum, Maxstraße 9-11, Kelmis/ Neu-Moresnet und die Kulturelle Begegnungsstätte ‚Maison art Pütz‘, Rue de Hombourg 2, Montzen. Geschlossen bleibt das Atelier I.S., Heidestraße 39, Walhorn. Weitere Auskünfte erhalten Interessierte bei: info@kunstroute-weser-goehl.eu Website: www.kunstroute-weser-goehl.eu

Die Aktivitäten in den Kunstorten „en détail“: Kunstatelier 2Stark, Plaatweg 23, Kelmis, zeigt in seiner aktuellen Ausstellung „Schwebende Boote und fliegende Fische“ von Urban Stark und Objekte rund um das Thema „Paarweise“ von Ruth Stark. Die Ausstellung ist auch jeden Dienstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kopermolen Vaals: Noch bis zum 13. August einschließlich werden Gemälde von Annika Stienen präsentiert. Die studierte Politikwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin kombiniert beide Bereiche und nutzt ihren breiten Wissenshorizont bei der kreativen Verarbeitung und Darstellung politischer Herausforderungen unserer Zeit.

Sie möchte mit ihrer Kunst einen wertvollen Beitrag leisten, um auf kritische Entwicklungen in unserer Umwelt hinzuweisen. In der Kopermolen zeigt sie ein neues Monumentalgemälde über den „Arabischen Frühling“ und eine Gemäldeserie über Plastikmüll in den Weltmeeren sowie einige neue und ältere Arbeiten über Palästina.

Kunst und Kultur im Köpfchen: Eric Legrain „made in belgium“ - Ausstellung Belgisches Zollhaus, Deutsches Zollhaus & Waagenhäuschen: Aachener Straße 261 a, Raeren und Eupener Straße 420, Aachen. Der belgische Künstler aus Beho wird gleich drei Sphären am Grenzübergang Köpfchen bespielen und einen kleinen Querschnitt durch sein Schaffenswerk darbieten. Von Malerei über Kennzeichnung bis zum Einbau einer polarisierenden „Fritüure fatale“ steht die Ausstellung, die am belgischen Nationalfeiertag eröffnet, ganz im provokanten Zeichen des heimischen Stereotyps.

Ramírez-Máro-Institut: Das Ramírez-Máro-Institut hat seinen Sitz in einem kleinen Schlösschen in Hauset, Gostert 102, direkt an der Göhl. Hier werden die Werke der international renommierten Kunstmaler Antonio Máro und seines Sohnes Rafael Ramírez Máro präsentiert.

In Baelen, Mazarinen 9, finden Kunstfans die Fondation Peter Paul J. Hodiamont. In dem von Peter Hodiamont renovierten und ausgebauten wallonischen Bauernhof beeindrucken eine Fülle von Arbeiten aus seiner über 60-jährigen Schaffenszeit. Der Skulpturenpark lädt bei schönem Wetter zum Open-Air-Rundgang ein. Gleichzeitig sei an die Hodiamont-Ausstellung im Kulturkino Vogelsang ip in Schleiden erinnert: Krieg und Versöhnung. Die Ausstellung mit Anti-Kriegsbildern wird noch bis Ende 2013 dort zu sehen sein.

Im Göhltalmuseum in Kelmis sind Gemälde von Valérie Hermanns-Fleury zu sehen. Die Vernissage findet schon am 2. August um 19 Uhr statt. Maison art Pütz in Montzen: Kurator und Bildhauer Martin Schlusche hat als Gastkünstler Maria Brusamento und Alfred Reuters aus Aachen und Iris Peters wohnhaft in Raeren-Lichtenbusch verpflichten können, die sich mit Malereien präsentieren.

Das Projekt wird unterstützt von der Interessengemeinschaft „Kunstorientierung Euregio Weser-Göhl“, sowie vom Stolberger Künstler Karl-Heinz Oedekoven.

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