Ausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“ wird im Rathaus eröffnet

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Wie es zur Deutschen Wiedervereinigung kam, zeigt nun eine Ausstellung mit 150 Fotos, die ab Samstag im Stolberger Rathaus zu sehen ist. Foto: Bundesstiftung/Fotobestand Klaus Mehner

Stolberg. 25 Jahre Deutsche Einheit: Mit diesem Thema beschäftigt sich auch der Europaverein GPB. Zusammen mit der Stadt Stolberg zeigt dieser nun eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Auswärtigen Amtes, die unter dem Motto „Der Weg zur Deutschen Einheit“ steht.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 17. Oktober, um 18 Uhr im Foyer des Historischen Rathauses am Kaiserplatz in Stolberg. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Patrick Haas, wird Peter Schöner, Präsident des Europavereins GPB, einige Einführungsworte an die Gäste richten.

Warum der Europaverein und die Stadt Stolberg diesem Thema eine ganze Ausstellung widmen? Ganz einfach: In dem Vierteljahrhundert seit der Wiedervereinigung ist nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa viel passiert.

Dazu zählt nicht nur die Aufnahme von 16 neuen Mitgliedstaaten. Der Vertrag von Maastricht begründete 1991 die Europäische Union. Er führte zur Gründung der Wirtschafts- und Währungsunion und letztlich auch zur Einführung des Euro.

150 Fotos

Zudem erhielt das Europäische Parlament deutlich mehr Befugnisse. Heute ist das Parlament sogar gleichberechtigter Gesetzgeber neben dem Ministerrat. Der amtierende Jean-Claude Junker ist der erste politische Kommissionspräsident, denn er ist durch die Mehrheit der Menschen in der Union 2014 in seiner Eigenschaft als Spitzenkandidat durch die Europawahl bestätigt worden.

In diesem Jahr jährt sich die Wiedervereinigung zum 25. Mal. Aus diesem Anlass geben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt eine Ausstellung heraus. Deren Texte und über 150 Fotos beschreiben, wie die Friedliche Revolution in der DDR die deutsche Teilung 1989 unverhofft auf die Tagesordnung der Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die am 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung ermöglichten.

Zwischen Samstag, 17. Oktober und Freitag, 30. Oktober, ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

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