Ausfahrten: Unfallrisiko an der Mauerstraße

Von: jül
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Ehe man die Mauerstraße einsehen kann, steht man mit dem Wagen bereits mitten auf der Kreisstraße: Die SPD fordert Verbesserungen an den Marktausfahrten. Foto: J. Lange

Stolberg-Münsterbusch. Hunderte Autofahrer leben in Münsterbusch nahezu täglich gefährlich. In erster Linie sind es Kunden des E-Centers, der Tankstelle und des Toom-Baumarktes an der Mauerstraße. Wenn sie mit ihren Fahrzeugen die Firmengelände verlassen und sich auf die Kreisstraße 13 in den Verkehr einfädeln wollen, fehlt ihnen einfach der Überblick.

Sie können insbesondere den von der Cockerillstraße kommenden Verkehr nicht frühzeitig erkennen, weil die Parkstreifen entlang der stark befahrenen Verkehrsachse dazu genutzt werden, wozu sie gedacht sind. Abgestellte Autos, Anhänger und Lastwagen versperren den Blick auf den fließenden Verkehr. „Ehe man etwas sieht, dann steht man mit dem Auto schon halb auf der Fahrbahn“, beschreibt Ratsherr Helmut Grosche den Alltag für die Autofahrer, die von den Firmengeländen zurück in den öffentlichen Verkehrsraum wollen. Die Ausfahrten gelten als ein ständiges Risiko.

Ein weiteres Problem hat der SPD-Politiker „zu Stoßzeiten und bei besonders niedrigen Spritpreisen“ ausgemacht. Linksabbieger, die zu den Märkten wollen, sorgen für einen Rückstau, der auch gegenüberliegende Einfahrten blockiert. Nachfolgender Verkehr versucht dann immer wieder über Parkstreifen vorbeizukommen.

„Diese Problematik wird sich weiter verschärfen, wenn das Fachmarktzentrum auf dem Zincoli-Gelände realisiert ist“, erklärt Rolf Engels. SPD-Fraktion und Ortsverein haben reagiert und in einem Antrag den Bürgermeister zum Handeln aufgefordert.

Als Sofortmaßnahme zur Herstellung der Verkehrssicherheit sollen zunächst die Parkstreifen im Bereich der beiden Markt-Zufahrten für Fahrzeuge gesperrt werden, erläutert Ortsvereinsvorsitzender Patrick Haas. „Die Stadt ist für diese Nebenanlagen an der Kreisstraße zuständig“, so Engels weiter. Die Städteregion wiederum soll mittelfristig in die Pflicht genommen werden, damit Abbiegespuren zu den Supermärkten auf der Mauerstraße angelegt werden. „Immerhin handelt es sich um die Straße mit der zweithöchsten Verkehrsbelastung in Stolberg“, verweist Engels auf rund 10 000 Fahrzeuge, die im Tagesschnitt die K 13 passieren. Bereits auf der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses am 13. Juni soll die Problematik angesprochen werden, wenn es um den Wunsch der Städteregion nach durchgehend ausgewiesenen Radfahrstreifen, der Änderung der Ampelschaltungen und den Ausbau von Mittelinseln zwischen Büsbacher Kreuzung und Cockerillstraße geht. „Neben einem sofortigen Handeln durch die Stadtverwaltung sind grundlegende Maßnahmen durch die Städteregion erforderlich“, betont Rolf Engels.

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