Ausbau und Betrieb von Gas- und Stromnetz gebündelt

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Kennen die Region und ihren Job: Die Mitarbeiter der neuen EWV-Tochter „Regionetz“. Foto: EWV

Stolberg. Mit einer veränderten Netzgesellschaft geht die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH ins neue Jahr. Die Netzgesellschaft – „Regionetz“ – kümmert sich um den Ausbau und Betrieb der Strom- und Erdgasnetze und war bislang ein gemeinsames Unternehmen von EWV und den Stadtwerken Düren. Ab Januar wird die Regionetz zu einer 100-prozentigen EWV-Tochter.

Dann übernimmt die EWV die Anteile der Stadtwerke Düren. Ein entsprechender Kaufvertrag wird am Freitag unterzeichnet. Die Geschäftsführung der neuen Regionetz liegt dann bei Jürgen Schneider.

„Hintergrund für diese Veränderungen sind neue Vorgaben der Bundesnetzagentur“, erläutert EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Diese hätten dazu geführt, dass beide Unternehmen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit neu ausrichten mussten – mit dem Ergebnis, dass beide ihre eigene Netzgesellschaft gründen. „Das ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll und sichert die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter“, sagt Manfred Schröder.

Für die Mitarbeiter entstehen keine Nachteile: Rund 200 EWV-Mitarbeiter, hauptsächlich aus dem technischen Netzbetrieb, gehen ab Januar in die Regionetz über. Nachteile in Sachen Lohn, Sozialleistungen und Arbeitsplatzsicherheit entstehen den Mitarbeitern durch den Wechsel nicht. „Kein Mitarbeiter muss Abstriche hinnehmen. Das war uns ein wichtiges Anliegen, für das wir uns von Anfang an gemeinsam mit dem Betriebsrat eingesetzt haben“, betont der EWV-Geschäftsführer.

Auch was die tägliche Arbeit anbelangt, ändert sich für die Mitarbeiter nichts. „Im Prinzip machen unsere Mitarbeiter das, was sie heute auch tun. Sie verlegen Leitungen, erneuern Hausanschlüsse und sind im Notfall zur Stelle – kurz, sie kümmern sich um die sichere Versorgung mit Energie“, erläutert regionetz-Geschäftsführer Jürgen Schneider.

In Kürze werden die Mitarbeiter mit einem Dienstausweis der Regionetz ausgestattet. Und auch die Dienstautos und Arbeitskleidung werden entsprechend zeitnah mit dem Regionetz-Logo versehen. „Obwohl die Regionetz eine 100-prozentige Tochter der EWV ist, wird sie sich im Außenauftritt von der EWV unterscheiden. Das ist vom Gesetzgeber auch so gewollt“, sagt Jürgen Schneider. Der Gesetzgeber besteht auf eine Trennung von Netz und Vertrieb, um den Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu gewährleisten. „Doch auf eine Sache können sich unsere Kunden und Geschäftspartner nach wie vor verlassen. Die Menschen hinter der Regionetz sind dieselben. Sie kennen die Region, und sie können ihren Job.“

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