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Aus dem Minijob heraus in eine Vollzeitstelle wechseln

Von: lkf
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Rund 5500 der 36.900 erwerbsfähigen Kunden, die das Jobcenter der Städteregion betreut, sind bereits in einem Minijob aktiv. Reicht dessen Einkommen für den Lebensunterhalt nicht aus, werden ergänzend SGB-II-Leistungen gezahlt.

Um diesen Kunden ein bedarfsdeckendes Einkommen zu ermöglichen, bietet das Jobcenter im Rahmen eines Projektes an, die Umwandlung in eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung zu unterstützen.

So können Arbeitgeber einen einmaligen Zuschuss in Höhe von drei Monatsgehältern zuzüglich einer Pauschale zu den Sozialversicherungskosten erhalten, wenn sie einen Minijobber in eine Vollzeitbeschäftigung mindestens für zwölf Monate übernehmen. Ferner prüft das Jobcenter, ob auch andere Regelleistungen für Arbeitgeber oder -nehmer in Betracht kommen.

Die Arbeitnehmer können darüber hinaus auch zusätzlich mit Einstiegsgeld gefördert werden. Hier erhalten diese im Rahmen des Ausscheidens aus dem SGB II Hilfebezug zeitlich befristet einen Zuschlag, der den Übergang in die Vollzeiterwerbstätigkeit und die damit verbundenen Aufwendungen und Umstellungen erleichtern soll.

Das im vergangenen Jahr in der Städteregion gestartete Pilotprojekt ist für dieses Jahr verlängert worden. „Durch die Umwandlung möchten wird en Kunden eine dauerhafte Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bieten“, sagt Stefanie Lüttgens vom Jobcenter.

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