Aurubis profitiert vom Aufschwung

Von: -jül-
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Stolberg. Dass neue Jahr setzt positive Zeichen bei Aurubis in Stolberg. „Das Walzwerk ist wieder ausgelastet, die Kurzarbeit nicht mehr erforderlich”, erklärte am Donnerstag Geschäftsführer Ulrich Patalla auf Anfrage unserer Zeitung.

Im Drahtbereich sieht es zwar noch schwächer aus, „aber die Tendenz ist steigend”. Insbesondere bei hochwertigen Produkten verzeichnet das Stolberger Unternehmen eine wachsende Nachfrage. Entsprechend wurde die Kurzarbeit in diesem Sektor des Werkes auch deutlich reduziert.

Quartals-Ergebnis verbessert

Perspektiven aus der Kupferstadt, die zu den am Donnerstag von der Muttergesellschaft in Hamburg veröffentlichen Zahlen passen: Nach dem konjunkturell belasteten vergangenen Geschäftsjahr erreichte die Aurubis AG im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 ein sehr erfreuliches Ergebnis vor Ertragsteuern von 126 Millionen Euro (Vorjahr: 124 Millionen Euro).

Das operative Ergebnis betrug 46,5 Millionen Euro (19 Mio), während der weiter angestiegene Kupferpreis zu positiven Bewertungseffekten in Höhe von 79,5 Mio. Euro führte (143 Mio. Euro). Der Umsatz stieg metallpreisbedingt gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2,1 Milliarden (1,5 Mrd.) Euro an. Das Ergebnis belegt die bereits im 2. Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres begonnene positive Marktentwicklung.

Mehr Absatz erwartet

„Durch unsere hervorragende Aufstellung in unserem europäischen Kernmarkt und unser solides Geschäftsmodell war es möglich, bereits frühzeitig von der einsetzenden wirtschaftlichen Belebung zu profitieren”, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Drouven gegenüber unserer Zeitung.

„Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses.” Bedingt durch die Erholung der konjunkturellen Entwicklung erwartet Aurubis eine Fortsetzung des positiven Nachfragetrends über die gesamte Kupferproduktpalette. „Das Absatzniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres werden wir voraussichtlich deutlich übertreffen”, prognostiziert Dr. Bernd Drouven.
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