Stolberg-Breinig - Auf wie viel Geld muss die Stadt verzichten?

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Auf wie viel Geld muss die Stadt verzichten?

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg-Breinig. Was bleibt oberhalb von rund 1,4 Millionen Euro? Das ist die Frage, die die Verwaltung und die Stolberger Bauland GmbH bis Mitte Januar beantworten wollen. Rund zwei Millionen Euro erwartet die Stadt aus dem Verkauf der Grundstücke des geplanten Neubaugebietes zwischen Schützheide und Corneliastraße.

Der versprochene Zuschuss an den SV Breinig, der Kauf des Grundstückes für die Kunstrasenanlage, Abschreibungen und ökologischer Ausgleich summieren sich auf 1,4 Millionen Euro. Das Problem dabei ist, dass seit dem Vorliegen der Ergebnisse zur Erkundung der Hinterlassenschaften des früheren Erzbergbaus das Neubaugebiet komplett umgeplant werden muss.

Mehr als ein Viertel der Fläche ist betroffen. „Das entspricht dem, was wir aus historischen Informationen und Akten vermutet haben“, sagt Andreas Pickhardt. „Jetzt wissen wir scharf, wo die Grenzen sind“, so der Fachbereichsleiter und SBG-Geschäftsführer. Man könnte die betroffenen Teilbereiche jetzt zwar weiter und detaillierter untersuchen, aber den Projektpartnern laufe die Zeit davon. Deshalb gehe man jetzt erst einmal vom schlimmsten Fall aus, dass alle Zonen als nicht bebaubar gelten. Deshalb wird der Rahmenplan während der nächsten zwei Wochen so umgestaltet, dass die Bergbauflächen von Gebäuden frei gehalten werden. „Gärten und Infrastruktur können dort aber liegen“, so Pickhardt. Noch vor Weihnachten soll die neue Planung vorliegen; dann ermitteln auf dieser Basis die Tiefbauer die Kosten der Erschließung neu. Und letztlich wird bilanziert, in welchem Umfang sich eine Vermarktung des geplanten Neubaugebietes rechnet.

Wenn der Stadtrat Ende Januar ein positives Plazet erteilt, dann wollen Verwaltung und SV Breinig Dampf machen. Denn dann soll noch vor der Kommunalwahl am 25. Mai der Satzungsbeschluss für das Neubaugebiet erfolgen können. Bei einem weiterhin optimalen Verlauf könnte im Sommer der Bau für das neue Sportzentrum Breinig beginnen, so dass der SV es im Winter 2014 nutzen kann.

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