Auf Torjagd: Sommerpause des SV geht zuende

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Stolberg. Am kommenden Wochenende stürzen sich die ersten Wasserballer wieder in die Fluten. Denn die Sommerpause im Wasserball geht zu Ende und die Mannschaften des Stolberger SV gehen wieder im Wasser auf Torjagd.

Wie schon in den beiden vergangenen Spielzeiten meldet der SSV drei Herrenteams und eine Jugendmannschaft, was auf eine starke Jugendarbeit in den vergangenen Jahren zurückzuführen ist. Die zweite Mannschaft startet wie bereits 2014/15 als Gastteam in der Mittelrheinliga.

Nachdem man dort zuletzt nur den sechsten Platz erreicht hatte, will man diese Saison wieder voll angreifen und im sicheren Mittelfeld landen.

Mehr als nur Mittelfeld

Mehr als nur Mittelfeld ist das Ziel der dritten Mannschaft der Kupferstädter. Die Auswahl, die im Bezirk Aachen startet, ist mit durchschnittlich 19 Jahren nicht nur das jüngste Team der Liga. Gleich fünf Akteure kommen mittlerweile auch regelmäßig in der Ersten zum Einsatz, so dass als Saisonziel erneut das Erreichen des Bezirksfinales angesetzt ist.

Die parallel gemeldete A-Jugend-Mannschaft bietet den weiteren Jugendspielern zudem die Chance, mit den in den Herrenteams spielenden Akteuren auf ein Niveau aufzuschließen.

Turniere in NRW

Als Ligagegner wird man sich nur mit dem ASV messen, da im restlichen Bezirk hauptsächlich jüngere Auswahlteams spielen.

Dennoch wird man sich wohl hier auch nicht mit dem zweiten Platz zufriedengeben und will zusätzlich mehrere Turniere in NRW besuchen. Der Fokus der Wasserballabteilung liegt aber in diesem Jahr auf der ersten Mannschaft. Nach dem Abstieg aus der Oberliga wird man sich in der Verbandsliga mit gleich elf anderen Teams messen müssen, von denen viele schwer einzuschätzen sind.

Positiv bemerkbar macht sich beim SSV, dass statt etwaiger Abgänge nach dem Abstieg gleich vier neue Jugendspieler im Kader zu verzeichnen sind. Das Ziel des Teams liegt darin, eine volle Mannschaftsstärke auf Aufstiegsniveau zu bringen, um in naher Zukunft wieder den Gang in die Oberliga antreten zu können. Ob dies bereits in der ersten Saison realisierbar ist, werden die ersten Partien zeigen.

Mit viel Rückenwind

Der SSV geht mit viel Rückenwind aus dem eigenen Turniergewinn in das erste Spielwochenende und will nach drei Jahren Abwesenheit einen erfolgreichen Start in die Verbandsliga erwischen.

Dort wartet auf die Kupferstädter als Erstes ein alter Bekannter. Vor über drei Jahren, am 29.0 Juni 2012, war der SC Coesfeld als letztes Verbandsligateam im Hallenbad Glashütter Weiher zu Gast. Mit 10:9 setzte man sich damals gegen die Münsterländer durch und feierte ausgiebig den ersten Aufstieg in die Oberliga seit der Vereinsgründung 1910.

Befand man sich 2012 noch auf Augenhöhe, so gilt der SSV diesmal als klarer Favorit in der Partie und will von vornherein die eigenen Aufstiegsambitionen auch mit Ergebnissen untermauen. Das Spiel wird am kommenden Samstag, 21. November, um 18 Uhr angepfiffen.

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