Auf Stolbergs Friedhöfen sind die Leitungen wieder frei

Von: Laura Beemelmanns
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Auf dem Friedhof an der Bergstraße wurden im Jahr 2015 636 Kubikmeter Wasser verwendet. Foto: L. Beemelmanns

Stolberg. Seit dieser Woche sind die Leitungen auf den Stolberger Friedhöfen laut städtischem Betriebsamt wieder frei. Denn das Wasser, das beispielsweise zur Bewässerung der Blumen auf den Gräbern oder zur allgemeinen Pflege auf den Friedhöfen benötigt wird, fließe wieder. Das war in den Wintermonaten nicht so.

Aufgrund der Witterung in den vergangenen Wochen und den noch recht kalten Nächten wurden die Leitungen erst jetzt wieder aufgedreht, sagt Georg Paulus, Leiter des Technischen Betriebsamtes. Der Grund: Eine geplatzte Leitung wolle man schließlich nicht in Kauf nehmen.

Am Freitagmorgen sind die letzten drei Leitungen auf dem Friedhof an der Bergstraße aufgedreht worden. Die Leitungen zu den Wasserhähnen liegen innerhalb eines Gebäudes, zu dem das Technische Betriebsamt erst heute Zugang hatte. Nun solle das Wasser aber wieder überall fließen.

Seit November waren die Wasserhähne auf den 17 Friedhöfen der Kupferstadt dicht. „Es kommt aber auf die Witterung an. Wenn es auch im November noch zehn Grad sind, dann drehen wir die Leitungen noch nicht ab“, sagt Paulus.

Einen festen Termin, zu dem die Leitungen in jedem Jahr abgedreht werden, gebe es nicht. Das werde individuell je nach Wetterlage entschieden. In den Wintermonaten ist dann die Kreativität der Stolberger gefragt, denn sie müssen das Wasser selbst mitbringen – oder sich auf Regenschauer verlassen.

Insgesamt sind im Jahr 2015 3219 Kubikmeter Wasser auf allen Friedhöfen verbraucht worden. Das entspricht 3.219.000 Litern. „Das ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren ein ganz normaler Durchschnittswert“, sagt Tobias Röhm, Technischer Beigeordneter.

Am meisten Wasser verbraucht wurde demnach auf dem Friedhof Eichsdelle, nämlich 745 Kubikmeter (745.000 Liter). Am wenigsten in Zweifall an der Apfelhofstraße mit lediglich 20 Kubikmetern (20.000 Liter). Einen ähnlich hohen Wert wie Eichstelle verzeichnet der zentrale Friedhof an der Bergstraße mit 636 Kubikmetern (636.000 Liter).

Ähnlich niedrig ist der Wasserverbrauch in Dorff mit 43 Kubikmetern (43.000 Liter) im Jahr 2015. Die Werte der anderen Friedhöfe pendeln sich irgendwo dazwischen ein. Die Kosten für das Wasser trägt die Stadt Stolberg, die es wiederum auf die Friedhofsgebühren umlenkt.

Das meiste Wasser fließt in Eichstelle

Insgesamt wurden im Jahr 2015 3219 Kubikmeter Wasser auf Stolbergs Friedhöfen zur Bewässerung und Grabpflege benötigt.

Die Wassermenge teilt sich wie folgt auf die 17 Friedhöfe auf: Auf dem Breiniger Friedhof wurden 303 Kubikmeter Wasser verwendet, in Zweifall an der Apfelhofstraße flossen 20.

Auf der Eiche in Gressenich waren es 132, an der Bachstraße in Münsterbusch 192.

Auf dem Venwegener Friedhof waren es 136 Kubikmeter, in Buschmühle 52, in Schevenhütte 47.

In Eichsdelle flossen 745 Kubikmeter Wasser, in Vicht an der Eifelstraße 84 und in Zweifall am Frackersberg 101.

In Atsch wurden 143 Kubikmeter Wasser benötigt, in Werth 59, in Donnerberg 91 und in Mausbach 277.

Auf dem zentralsten Friedhof an der Bergstraße flossen 636 Kubikmeter, in Büsbach 158 und auf dem Friedhof in Dorff 43.

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