Stolberg - Auf der Zielgeraden treffen sich die sechs Kandidaten

Auf der Zielgeraden treffen sich die sechs Kandidaten

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Stolberg. Sie haben sich in Position gebracht, mehr Termine als sonst wahrgenommen, plakatiert, gekämpft und gestritten. Nun sind sie endgültig auf die Zielgerade eingebogen.

Am Donnerstag treffen sie alle aufeinander. Es ist das erste und zugleich letzte Mal, dass sich die Bürgermeisterkandidaten der demokratischen Parteien in Stolberg alle auf einem öffentlichen Podium begegnen. Mit anderen Worten: Am morgigen Donnerstag ist die einzige Gelegenheit in diesem Wahlkampf, sich ein umfassendes Bild von den sechs Kandidaten zu machen.

Wirklich aussichtsreich sind zwar nur zwei Anwärter, nämlich Amtsinhaber Ferdi Gatzweiler (SPD), der auch von den Grünen unterstützt wird, und sein CDU-Herausforderer Paul M. Kirch. Doch auch die anderen Kandidaten wollen ihre Bewerbung nutzen, um zumindest ein paar zusätzliche Stimmen für ihre Parteien einzufahren.

Zünglein an der Waage

Dabei könnten gerade die so genannten Kleinen am Ende nicht nur im Rat, sondern auch bei der Bürgermeisterwahl das Zünglein an der Waage spielen. Denn die Abschaffung der Stichwahl führt dazu, dass der Kandidat, der im ersten Wahlgang die Mehrheit hat, auch Bürgermeister ist. Und so könnten also Stimmen, die für Bernd Engelhardt (FDP), Hans Emonds (UWG), Mathias Prußeit (Linke) oder Yvonne Vroomen (ABS) abgegeben werden, letztlich die paar Prozentpünktchen ausmachen, die einem der beiden „großen Kandidaten” am Ende fehlen.

Warum gerade sie das Vertrauen der Wähler verdient haben und warum sie besser als die Konkurrenten für das Amt des Bürgermeisters geeignet sind, das werden die Kandidaten Donnerstagabend ab 20 Uhr im Saal von Angie´s Bistro, Konrad-Adenauer-Straße 140, erklären müssen.

Nach einer Einführungsrunde, in denen sich die sechs Bewerber den Fragen unserer Redakteure Jürgen Lange und Kolja Linden stellen, besteht auch die Gelegenheit, aus dem Publikum heraus den Kandidaten auf den Zahn zu fühlen. Und dabei sollen drei Tage vor der Wahl alle harten Fakten auf den Tisch: Wirtschaft und Finanzen, Verkehr, Bildung, Stadtentwicklung, Integration, Sport oder Kultur. Es darf zugespitzt werden, solange es fair bleibt. Fair, wie der Wahlkampf nach Auffassung der Kandidaten bislang ist.

Eingeladen zur Podiumsdiskussion sind alle interessierten Leser und Bürger, der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Es wird auf jeden Fall ein spannender Abend!
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