Auf dem Weg zum Heiligabend: Eine Wanderung im Forst

Von: dim
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Bei frühlingshaften Temperaturen erkundet die große Gruppe die Natur bei der traditionellen Heiligabend-Wanderung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Foto: D. Müller
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Gut besucht waren die Gottesdienste an den Festtagen in den weihnachtlich geschmückten Stolberger Kirchen, wie auf unserem Bild aus St. Hubertus in Büsbach. Foto: J. Lange

Stolberg. Weihnachtliche Motive: Eine gut besuchte Wanderung zur Mittagszeit und gut gefüllte Gotteshäuser am Abend und an den folgenden Festtagen sind Impressionen des Heiligabend 2015 in der Kupferstadt.

Während im Vorjahr nur hartgesottene und wetterfeste Waldfreunde zu Regenschirmen und Gummistiefeln gegriffen haben, startete die Heiligabend-Wanderung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) diesmal in strahlendem Sonnenschein und bei frühlingshaften Temperaturen.

Dementsprechend hoch war die Teilnehmerzahl bei der traditionellen Wanderung, die vor 17 Jahren erstmals von der SDW angeboten wurde: „Gut 60 Personen einschließlich des erfreulich hohen Kinderanteils haben sich vom Forsthaus Schwarzenbruch aus auf eine spannende Wanderung durch den Würselener Stadtwald gemacht“, beschreibt Forstdirektor Robert Jansen, Kreisverbandsvorsitzender der SDW in der Städteregion.

Dass zahlreiche Kinder dabei waren, freute Jansen und Marco Lacks, Stadtförster von Würselen und Eschweiler, besonders, denn die Heiligabend-Wanderung richtet sich immer auch an Familien mit Kindern. Sie konnten jetzt wieder das Warten auf die Bescherung kurzweilig überbrücken und gleichzeitig eine Menge über den Wald erfahren. Während der rund einstündigen Wanderungen erläuterten die Fachleute verständlich, welche Bäume es im Wald gibt, und woran man sie unterscheiden kann, welche Tiere in unseren Wäldern leben, und wie sie den Winter überstehen.

Auch der Zustand des heimischen Waldes und Fragen zum Klimawandel wurden erörtert, bevor es zum Abschluss für alle Teilnehmer heißen Kakao an der Waldschule der Deutschen Waldjugend, Horst Würselen, gab. Für die Kinder hatten die Waldjugend und die Förster zudem noch kleine hölzerne Geschenke vorbereitet, die von den Kleinen gerne als Andenken an die Heiligabend-Wanderung mit nach Hause genommen wurden.

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