Auch ohne Alkohol in richtige Feierlaune kommen

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Stolberg. Das Jugendamt der Stadt Stolberg bietet am bevorstehenden Fettdonnerstag, 4. Februar, für Jugendliche mehrere Veranstaltungen an. So wird unter anderem die rauch- und alkoholfreie Fete im städtischen Jugendzentrum „Westside“ steigen.

Wie die vergangenen Veranstaltungen bewiesen haben, kann der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten die Stimmung nicht nennenswert beeinträchtigen. Primäres Ziel ist es, Jugendlichen eine stimmige Alternative zum Kneipen- und Straßenkarneval zu bieten, bei dem Alkohol und Zigaretten ein „Muss“ zu sein scheinen.

Angesagte Musik, in Verbindung mit moderaten Getränke- und Speisepreisen, wird in jugendgerechter Atmosphäre dargeboten. Die Partystimmung lässt sicherlich nicht lange auf sich warten. Geschultert wird die Traditionsveranstaltung maßgeblich vom Team der Städtischen Jugendeinrichtung Westside und dem Kooperationspartner GTHS- Kogelshäuserstraße, die die Veranstaltung federführend organisieren. Ermöglicht wird die traditionell stattfindende Jugendschutzmaßnahme durch die Unterstützung eines zuverlässigen Sponsors, der Sparkasse Aachen.

Zum Betreuerteam gehören Herman Moonen, mobile Jugendarbeit), Anne Barry, Jugendtreff JaM/mobile Jugendarbeit), Markus Stork, Schulsozialarbeiter GtHS-Kogelshäuserschule und weitere Lehrerinnen und Lehrer. Beginn ist um 11 Uhr, die Fete dauert bis etwa 13 Uhr. Es gibt ein karnevalistisches Rahmenprogramm (Markus Stork – Schulsozialarbeiter plus DJ), alkoholfreie Cocktails Kiba und Grüner Car, diverse Snacks, ein Freigetränk (Cola, Fanta) pro Schüler, Security vor Ort. Auch die Polizei ist im Rahmen der Ordnungspartnerschaft anwesend. Auch der Malteser Hilfsdienst.

Im vergangenen Jahr hat das Jugendamt festgestellt, dass sich sehr viele Jugendliche in Zweifall aufhalten, um dort Karneval zu feiern, deshalb haben sie in Kooperation mit der IG Zweifaller Karneval ein Aktionsprogramm vor dem Zweifaller Zelt abgestimmt. Ein Pavillon der mobilen Jugendarbeit, mit jugendgerechten Infomaterialien und Rauschbrillen der Suchtberatung Eschweiler begleitet das karnevalistische Treiben. Das Team wird dort Ansprechpartner für die Jugendlichen sein. Man möchte für die Folgen von (übermäßigem) Alkoholkonsum sensibilisieren.

Die Rauschbrillen sollen das Gefühl vermitteln, wie sich Wahrnehmung und Reaktionsschnelligkeit unter Alkoholeinfluss verändern. Außerdem hat das MoJa Team „Give-Aways“ vorbereitet, bestehend aus Traubenzucker für Energie, etwas Lustiges zum Verkleiden, Kondome für den Fall der Fälle, und etwas zum „Schnützen“. Ebenso möchte das Team Jugendliche darauf hinweisen, auf ihre Freunde Acht zu geben und Jüngere im Auge zu behalten. Die Jugendlichen sollen ganz nach dem Motto „Stolberg - Mer ston zesamme!“ handeln. Das zeitliche Ende der Maßnahme ist offen und richtet sich nach dem Bedarf an diesem Tag.

Die Jugendämter in der Städteregion Aachen warnen Gastronomen und Kioskbetreiber davor, an den Karnevalstagen die Jugendschutzbestimmungen außer Acht zu lassen. Auch an den närrischen Tagen müssen sie in Stolberg genau überprüfen, wem sie Alkohol verkaufen. Spaßverderber will das Jugendamt sicher nicht sein, aber Komasaufen bei Jugendlichen und sogar Kindern sei nicht zu tolerieren.

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