Stolberg - AsF will das Thema Sicherheit in den Vordergrund rücken

AsF will das Thema Sicherheit in den Vordergrund rücken

Von: gro
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Schlecht beleuchtet und schlecht einzusehen: Der Durchgang vom Parkplatz an der Krone zum Steinweg zählt nach Ansicht der AsF zu den unangenehmen Bereichen der Stolberger Innenstadt. Foto: M. Grobusch
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Will das Thema Sicherheit bei der Stadtentwicklungsplanung mehr berücksichtigt sehen: Yvonne Mees Foto: M. Grobusch

Stolberg. In der Innenstadt wird sich in den kommenden Monaten und Jahren einiges verändern. Der Kaiserplatz soll ebenso völlig neu hergerichtet werden wie das Umfeld des Bastinsweiher. Und auch für den Bereich des Steinweges laufen die Bemühungen um eine optische Aufwertung und eine Belebung.

Das alles wird von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen durchaus begrüßt. Doch einen Punkt sieht die AsF in diesem Zusammenhang vernachlässigt. „Bei der Stadtentwicklungsplanung kommt das Thema Sicherheit bislang viel zu kurz. Wenn wir aber darüber nachdenken, unsere Innenstadt anders zu gestalten, darf dieser Aspekt nicht fehlen“, fordert Yvonne Mees.

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft und ihre Mitstreiterinnen wollen deshalb den Fokus auch auf dieses Anliegen richten. Die Gelegenheit dazu bietet sich beim ersten Bürgerinnen-Forum, zu dem die AsF für Mittwoch, 15. April, in die Gaststätte Friederichsecke einlädt. Der Titel der Veranstaltung nennt das Thema direkt beim Namen. Er lautet: „Angst in dunklen Straßen. Frauen und ihre Sicherheit in Stolberg.“

Zwei unmittelbare Auslöser hat es nach Aussage von Yvonne Mees für das Forum gegeben. „Der Überfall auf Monika Lück in ihrem Kupferhof Rosental und die Kriminalstatistik der Polizei haben uns vor Augen geführt, dass man auch in unserer Stadt längst nicht überall sicher ist.“ Beim Forum gehe es darum, Angsträume zu benennen und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. „Außerdem wollen wir aufzeigen, wie man als Frau das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken kann“, erklärt die stellvertretende AsF-Vorsitzende Hanne Zakowski.

Auch wenn mit der Premierenveranstaltung in erster Linie Frauen angesprochen werden sollen, ist sie, das betonen die Organisatorinnen ausdrücklich, für alle Bürger und selbstverständlich auch für Männer offen. Die Einladung gelte allerdings nicht, und auch das wird mit Nachdruck formuliert, „für Menschen, die eine Bürgerwehr gründen möchten oder der Pegida-Bewegung angehören“, so Yvonne Mees.

„Wir sind gespannt, wie die Stolberger das Angebot annehmen und wie sie mit diesem Thema umgehen“, freut sich die Vorsitzende auf den „Startschuss“, dem in loser Serie weitere Foren der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen folgen sollen. Denn Hanne Zakowski und ihre Kolleginnen sind sicher: „Themen, die Frauen betreffen und die mal besprochen werden sollten, gibt es sicherlich genug.“

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