Stolberg - Artibus-Reihe „Paare”: Suche nach den Schnittmengen der Kunstwerke

Artibus-Reihe „Paare”: Suche nach den Schnittmengen der Kunstwerke

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Stolberg. Die Artibus-Ausstellungsreihe 2013 hat das Thema „Paare” und stellt in fünf Ausstellungen fünf unterschiedliche Künstlerpaare vor. Neben den verschiedenartigen Werken der jeweiligen Partner interessiert vor allem die Frage, wie sich der normale Alltag auf so eine Künstlergemeinschaft auswirkt. Wie sieht ihr gemeinsames Umfeld aus?

Als Paar brauchen sie keine besondere Rücksicht auf die fremden Interessen des Partners zu nehmen und können ganz ihre gemeinsamen Neigung für die Kunst leben. Wie wirkt sich das auf ihr Zuhause, die Kinder und Freunde aus? Und vor allem, kann man es ihrer Kunst ansehen, dass sie nicht allein dastehen, sondern gemeinsam das große Wagnis eingehen, Künstler zu sein?

Fünf verschiedene Antworten auf all diese Fragen bekommen die Besucher der Artibus-Ausstellungen in der Burg-Galerie. Am Anfang der Ausstellungsreihe stand dabei eine Einführungsveranstaltung, bei der sich alle Künstlerpaare mit je zwei Werken vorstellen. So konnte sich das interessierte Publikum bereits im Februar und März unter dem Motto 10 von 10 ein Bild von dem machen, was in den folgenden sieben Monaten zu erwarten sein würde. Die Einführungen zu jeder Paar-Ausstellung hält Professor Dr. Boeminghaus.

Am Sonntag, 26. August, beginnt die vierte Ausstellung des Künstlerpaares Christiane Vincent-Poppen und Wolfgang Vincent. Christiane, 1962 in Bonn-Bad Godesberg geboren, absolvierte von 1983 bis 1984 ein Gaststudium bei Professor Sackenheim an der Kunstakademie Düsseldorf, studierte von 1984 bis 1988 Kunst, Kunsttherapie und Kunstpädagogik an der Fachhochschule für Freie Kunst an der Studienstätte Ottersberg.

Für ihren künstlerischen Abschluss wählte sie den Schwerpunkt Malerei. Seit 1987 bestreitet Christiane Vincent-Poppen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

1988 folgte ihr Umzug nach Heilbronn, wo sie im Bereich Kunst und Kunsttherapie tätig wurde. 1989 heirate sie Wolfgang Vincent. 1990 kam Sohn Raphael zur Welt, 1992 Tochter Majella. 1997 stand erneut ein Umzug an: diesmal nach Erftstadt.

Ihr Mann Wolfgang Vincent wurde in Bergisch Gladbach geboren, absolvierte sein Ingenieurstudium an der RWTH Aachen, war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut Ifam in Bremen, studierte wie seine Frau in Ottersberg Kunst und wirkte anschließend als Kunstlehrer an den Freien Waldorfschulen Heilbronn und Erftstadt.

Außerdem arbeitet er als Patentingenieur in einer Patentanwaltskanzlei in Bergisch Gladbach. Seit 1982 stellt er im In- und Ausland aus.

Die Ausstellungseröffnung zur vierten Artibus-Auflage dieses Jahres fällt auf den Veranstaltungstag von „Kunst auf dem Weg”. Was lag da näher, als auch die Vincent-Poppen-Ausstellung in diese Reihe einzubinden: Die Malereien der beiden Künstler bilden am 26. August von 11 bis 19 Uhr die vierte Station.

Weitere Stationen sind das Atelier Lynen, die Bergstraße, der Alte Friedhof St. Lucia, das Museum Torburg, die Ateliers im Kupferhof, die Altstadthäuser eins bis drei, die Finkenberggasse, die Finkenbergkirche, das Atelierhaus am Hammerberg, das Atelier Korr und die Steinweg-Galerie.

Die allgemeinen Öffnungszeiten der Burg-Galerie: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Kontakt über das Kulturamt im Rathaus, ? 13496.

Die Burggastronomie hat von 17 bis 23 Uhr geöffnet, samstags, sonntags und feiertags von 12 bis 23 Uhr.

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