Stolberg - Arthrose der Finger lässt sich behandeln

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Arthrose der Finger lässt sich behandeln

Von: eis
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Welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt erläutert auch Physiotherapeut Marc Unterberger, beim Informationsabend. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Eine freie und uneingeschränkte Funktion der Hand spielt im Alltagsleben eine außerordentlich wichtige Rolle. Sowohl junge Menschen, die ein Smartphone bedienen, als auch ältere Personen, die häufig selbstständig ihren Alltag gestalten, sind auf eine ungestörte Funktion der Hand angewiesen.

Häufig führen jedoch schleichende Erkrankungen der Hände zu einer zunehmenden Einschränkung der Fingerfertigkeit. „Eine Nerv-Einklemmung der Hand führt beispielsweise zu schmerzbedingter Schlafstörung mit zunehmendem Taubheitsgefühl der Finger“, sagt Dr. Helmut Kies.

Der in Stolberg mit eigener Facharztpraxis niedergelassene Spezialist für Handchirurgie wird bei der 13. Auflage des Stolberger Gesundheitsforums am Dienstag, 28. November um 19 Uhr in der Cafeteria des Bethlehem Gesundheitszentrums auf alle häufig vorkommenden Erkrankungen der Hände eingehen.

So auch auf die weit verbreitete Arthrose der Finger- und Sattelgelenke der Hand. Die zur einer schmerzhaften „Wackelsteife“ der betroffenen Gelenke und erheblicher schmerzhafter Funktionseinschränkung der Hände führt. „Das Öffnen eines Glases oder ein kräftiger Händedruck werden so zur Qual“, erklärt Dr. Kies.

Oder entzündliche Erkrankungen der Sehnenscheiden: Sie verursachen eine schmerzhafte Blockade der Fingerbeweglichkeit, die im Endstadium zu einem „schnellenden Finger“ führen. Die Betroffenen leiden unter ständigem schmerzhaftem „Springen“ eines Fingers und der Unfähigkeit die betreffenden Finger zu strecken. Diese und weitere Krankheitsbilder, wie die Dupuytren‘sche Krankheit, werden beim Forum im „Bethlehem“ besprochen.

Die Erkrankungen führen unbehandelt zu einer schleichenden Behinderung der Hände, die eine zunehmende Einschränkung des Alltagslebens bedeuten. Die Folgen sind häufig das Vermeiden der schmerzhaften Handbewegungen, das Umgestalten der häuslichen Tätigkeiten und der Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Für die Betroffenen gibt es jedoch medizinische Hilfe. In Abhängigkeit vom Stadium der Erkrankung , dem Leidensdruck der Betroffenen und letztendlich den gestellten Erwartungen an den zu erwartenden Behandlungserfolg, sind maßgeschneiderte medizinische Lösungen verfügbar.

„Man kann nicht immer die Funktionsstörung ungeschehen machen, jedoch ist durch geeignete medizinische Behandlung eine ,Reparatur‘ möglich, die eine schmerzfreie weitergehende Funktionsfähigkeit der Hand wiederherstellt“, sagt der Facharzt.

Im Falle einer operativen Behandlung ist der Eingriff häufig auch in einer örtlichen Betäubung durchführbar. Unternimmt der Patient nichts, droht in vielen Fällen eine dauerhafte Behinderung. Was Physiotherapie in Behandlung und Rehabilitation dabei leisten können, wird Marc Unterberger erklären. Er leitet das „ZAP“ am Stolberger Krankenhaus.

Das Stolberger Gesundheitsforum ist eine gemeinsame Veranstaltung des „Bethlehem“, der AOK Rheinland/Hamburg und des Super Sonntag-Verlages. Der Abend wird wie immer von AOK-Pressesprecher Helmut Schroeter moderiert. Selbstverständlich werden auch wieder Fragen der Besucher beantwortet. Der Eintritt und die Getränke sind frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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