Stolberg - Art Tour: Kunstfreunde genießen Vielfalt und Flair

Art Tour: Kunstfreunde genießen Vielfalt und Flair

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Bei der siebten Art Tour de Stolberg ist die rustikale Dorffer Kunstscheune eine der Stationen, die ihre gelungene Premiere bei der Kupferstädter Kunstausfahrt feiern. Foto: D. Müller
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Der Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke führt in die „In-Memoriam“-Ausstellung mit Werken von Anton Wendling ein, die sich sehr großen Interesses erfreut. Foto: D. Müller
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Die sehenswerte Gemeinschaftsausstellung in Skulpturengarten und Atelierhaus am Hammerberg wird auch kommenden Wochenende noch gezeigt. Foto: D. Müller

Stolberg. Es ist eine in vielfacher Hinsicht rekordverdächtige Kupferstädter Kunstausfahrt gewesen: Insgesamt lockten bei der Art Tour de Stolberg 18 Kunststationen zur freien Schau, und Werke von mehr als 60 Künstlern konnten bestaunt werden. Ebenso bemerkenswert war die Vielfalt der künstlerischen Disziplinen, die die Betrachter faszinierten.

Offene Ateliers, Galerien und mehrere besondere Kunst(h)orte zogen Interessierte mit Malerei, Skulpturen, Fotokunst, Objekten und Installationen, Assemblagen, Graffiti und mehr an.

Dementsprechend freut es die Organisatoren Karl-Heinz Oedekoven, Birgit Engelen und Ludwig Pitz, dass die in ehrenamtlicher privater Initiative auf die Beine gestellte Kunstausfahrt in ihrer siebten Auflage einmal mehr sehr gut besucht war.

In der Innen- und Altstadt sowie in Breinig, Zweifall, Dorff, Büsbach, Münsterbusch und an der Bleihütte Binsfeldhammer gaben sich am Sonntag die Kunstfreunde „die Klinke in die Hand“. Alleine schon die Eröffnung der laufenden Anton-Wendling-Ausstellung in der Reihe „In Memoriam“ zog fast 200 Gäste in das Museum Zinkhütter Hof.

Gäste aus dem Ausland

Die Besucher kamen nicht nur aus der Städteregion, sondern einige haben auch aus Köln, Bonn, Mönchengladbach und Bergheim den Weg in die Kupferstadt gefunden, waren aus Belgien und den Niederlanden, Heinsberg und Düren angereist. Und viele von ihnen machten sich nach der Vernissage im Museum auf, um weitere Stationen der Art Tour de Stolberg zu besuchen.

Wie erstmals im Vorjahr hatten mehrere Kunst(h)orte ihre Pforten bereits am Samstag geöffnet, der sich als Kunsausfahrtstag etabliert hat, auch wenn diesmal das Wetter nicht so recht mitspielte.

Die Dorffer Kunstscheune, die Premiere bei der Art Tour de Stolberg feierte, besuchten bereits am verregneten Samstag rund 100 Besucher.

Noch mehr Besucher sonntags

Am Sonntag fanden sich noch mehr Interessierte ein. „Wir haben uns sehr darauf gefreut, bei der Art Tour de Stolberg auszustellen, aber mit so vielen netten Gästen haben wir nicht gerechnet“, freute sich Manfred Sponsel, der die neue Kunststation mit Anton Bris geöffnet hat. Den positiven Samstagstrend bestätigten auch Stationen wie die Kunstwerkstatt in Zweifall oder die Galerie Pitz in Breinig: „Wir haben am Samstag mehr als dreimal so viele Besucher gezählt wie im Vorjahr“, sagte Ludwig Pitz.

Auch Birgit Engelens Skulpturengarten und Atelierhaus am Hammerberg verzeichnete am Samstag mehr Zulauf.

„Am Sonntag wurden aber leider manche Besucher davon abgehalten, die Gemeinschaftsausstellung mit Werken von fünf Künstlern anzuschauen“, haderte Engelen ein wenig, dass die Zufahrt zum Hammerberg gesperrt war, weil auf Willy-Brandt- und Heinrich-Böll-Platz ein großes Maifest stattfand. Doch für die Kunstfreunde, die dem Hammerberg fern blieben, gibt es auch am kommenden Wochenende noch die Gelegenheit, die sehenswerte Ausstellung zu besuchen.

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