„Art Mix” des Ritzefeld-Gymnasiums im Museum Zinkhütter Hof

Von: Heike Eisenmenger
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Sind wie ihre Schulkameraden gespannt auf die Resonanz der Ausstellung „Art Mix”: Schülerinnen und Schüler des Ritzefeld-Gymnasiums. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Man öffnet das Fenster, atmet die frische Meeresluft, spürt die Sonne auf der Haut. In Wirklichkeit ist das Meer weit weg, spielt sich die Szene nur im Kopf ab. Es ist ein Bild, das eine Hafenstadt im sonnigen Süden zeigt, das den kurzen Ausflug in mediterrane Gefilde ausgelöst hat.

Gemalt hat es die Gymnasiastin Sylvia Nowack vom „Ritze”. Ihr Bild ist Teil der Ausstellung „Art Mix” des Ritzefeld-Gymnasiums.

Die Vernissage ist am Sonntag um 11 Uhr im Museum Zinkhütter Hof an der Cockerillstraße. Die Ausstellung dehnt sich fast auf das komplette Museum aus.

Schätzungsweise 100 Arbeiten aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums, darunter Grafiken, Plastiken und Illustrationen, werden der Stolberger Bevölkerung zugängig gemacht.

Einige der Werke sind so gut gelungen, dass sie durchaus einem professionellen Künstler zugeschrieben werden könnten.

Die Themen für die Ausstellung waren den Schülern - beteiligt sind die Unter- und Oberstufe - vorgegeben. Allerdings sind auch einige Exponate mit frei gewählten Motive darunter.

So wie das von Sylvia Nowack. Die freie Motivwahl ist eine Vergünstigung für besonders begabte Schüler.

Es ist bereits die fünfte Ausstellung des Ritzefeld-Gymnasiums im Industriemuseum. „Der Kooperationsvertrag zwischen dem Museum und dem Ritzefeld-Gymnasium ermöglicht den Schülern, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das ist genauso wichtig wie der Aspekt, dass Künstler zu uns in die Schule kommen”, erklärt Lehrerin Marlies Amian-Kreus.

Auch der 17-jährige Stephan Kreutz freut sich riesig über die Chance, an einem Ort außerhalb der Schulmauern auszustellen zu können.

„Sonst hängen unsere Bilder an den Wänden in den Korridoren. Diese Räumlichkeiten aber bringen die Arbeiten ganz anders zu Geltung.” Das sieht sein Schulkamerad Max Laschet, 18 Jahre alt, genauso.

„Das Museum ist ein viel geeigneterer Ort, um auszustellen, man erreicht wesentlich mehr Menschen”, unterstreicht Laschet. Die 18-jährige Alexandra Falcman ist vor allem vom Lichteinfall angetan, „das Licht fällt hier von oben ein, das sieht einfach viel besser aus”, beschreibt es die Gymnasiastin.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Art Mix” am Sonntag um 11 Uhr treten das Orchester, die Combo und der Schulchor des Ritzefeld-Gymnasiums auf. Eingeladen sind alle Stolberger Bürger, der Eintritt ist frei. Ende der Ausstellung ist am 3. März.
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