Arndt Bleimann bei Ironman-Lauf auf Hawaii am Start

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Arndt Bleimann mit seinem Rad beim Ironman-Wettbewerb auf Hawaii. Der Mausbacher kam in einer beachtlichen Zeit ins Ziel.

Stolberg. Der Mausbacher, Arndt Bleimann, startete am Wochenende im Schatten von den sensationell erfolgreichen deutschen Profitriathleten Jan Frodeno und Co. ebenfalls bei der Ironmanweltmeisterschaft auf Hawaii. Nach jahrelangen Versuchen, die Hürde der Qualifikation zu schaffen, hatte er dies beim Ironman Schweiz im Juli geschafft und sich akribisch auf die Weltmeisterschaft vorbereitet.

Denn es galt bei diesem besonders harten Wettbewerb zunächst 3,8 Kilometer im welligen Pazifik zu schwimmen, 180 Kilometer in der Sonne und bei Wind zu radeln und abschließend noch den Marathon von 42 Kilometern in der Lavahitze zu laufen.

Kurz nach Sonnenaufgang startete er inmitten von 2200 Teilnehmern aus aller Welt zur Ironmanweltmeisterschaft. Eigentlich ist das Schwimmen die schlechteste Disziplindes Stolbergers, aber hier konnte er für sich einen ersten Glanzpunkt setzen und eine neue persönliche Bestzeit in einer Stunde und vier Minuten schwimmen.

Auf dem Rad war das Motto dann kontrollierte Offensive. Eigentlich gehört Arndt Bleimann zu den stärksten Amateuren auf dem Rad, jedoch gilt es bei dieser Weltmeisterschaft, noch genügend Kräfte für den Marathon zu wahren. So kam der Mausbacher nach guten 5 Stunden und 12 Minuten wieder zurück zum Wechselpunkt und stieg dort in die Laufschuhe, um dann in der Mittagshitze den Marathonlauf zu beginnen.

Der Marathon ist auf Hawaii gnadenlos, da man schon geschwächt von den vorhergehenden Strapazen, bei einer Hitze von circa 35 Grad und ohne Schatten auf die Strecke geht. Arnd teilte sich die Strecke gut ein, musste aber an den Verpflegungsstellen immer wieder Gehpausen einlegen, um genügend Flüssigkeit nachzufüllen. Nach einer Marathonzeit von 4 Stunden und 25 Minuten kann er dann überglücklich in einer Gesamtzeit von 10 Stunden 52 Minuten ins Ziel und ließ sich zurecht von den tausenden Zuschauern und seiner Familie feiern. Dies reichte dann in der Gesamtwertung zu Platz 1001 und in seiner Altersklasse zu Platz 144. Den berühmten Songtext, „dass es kein Bier auf Hawaii gibt“, konnte er dann im Ziel verdienterweise widerlegen.

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