Stolberg-Donnerberg - Anwohner wollen keine neuen Parkbuchten

Anwohner wollen keine neuen Parkbuchten

Von: dö
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Anwohner der Don-Bosco-Straße wehren sich gegen Parkbuchten. Foto: Archiv

Stolberg-Donnerberg. Die 1960 gebaute Don-Bosco-Straße ist in die Jahre gekommen. Fahrbahn und Gehwege müssen erneuert werden. Des weiteren sollen Parkflächen und Bäume für Verkehrsberuhigung und mehr Parkraum sorgen sowie die Aufenthaltsqualität verbessern. Vorgestellt wurden diese von einem Ingenieurbüro und der Verwaltung erstellten Pläne jetzt im Rahmen einer gut besuchten Bürgerbeteiligung im Rathaus.

Dabei wurden den rund 40 Besuchern von Seiten der Verwaltung zwei Planvarianten vorgestellt: Variante eins beinhaltet neben einer Straßenerneuerung auch die Markierung von Parkflächen sowie die Anlegung von Grünbeeten und die Pflanzung von zwei Bäumen. In der Variante zwei wird auf die Markierungen verzichtet. Stattdessen sollen durch bauliche Veränderungen im Fahrbahnbereich Parkbuchten entstehen und mehr Bäume angepflanzt werden.

Gleich ist beiden Varianten die etwa acht Zentimeter umfassende Erhöhung der Asphaltdecke im Einmündungsbereich Fröbelstraße. 70 Prozent der Kosten sollen von den Anliegern übernommen werden.

Vorgestellt und erläutert wurden die Planvarianten jetzt von Bernd Kistermann, Fachbereichsleiter für den operativen Baubereich und von Jörg Veltrup, Abteilungsleiter Tiefbauplanung. Gleich zu Beginn der Versammlung ergab sich eine heftige Diskussion.

Etliche Besucher ließen durchblicken, dass sie mit den geplanten Baumaßnahmen nicht einverstanden sind. Vor allem wurden Parkbuchten und -markierungen sowie Grünbeete und Bäume in Frage gestellt.

Anschließend zog man sich dann in Kleingruppen zurück, um die vorgestellten Planvarianten eingehend im Detail unter die Lupe zu nehmen und zu besprechen. Das Ergebnis in anschließenden Plenum war eindeutig und unmissverständlich. Mehrheitlich wurden Bäume, Parkbuchten und Markierungen abgelehnt.

Zustimmung fand nur die Sanierung und Erneuerung der Straße in der bisherigen Form und die leichte Erhöhung im Einmündungsbereich Fröbelstraße. Kistermann versprach die Änderungswünsche der Anlieger zu berücksichtigen und die Pläne zu modifizieren, ehe der zuständige Fachausschuss über die endgültige Bauausführung beschließen soll.

Der Baubeginn für das Projekt wird dann voraussichtlich im Herbst des kommenden Jahres sein. Vorgesehen sind sechs Monate Bauzeit.

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