Aachen - Anwohner haben jetzt erst einmal Ruhe

Anwohner haben jetzt erst einmal Ruhe

Von: tol/ng
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Der umgebaute Einmündungsbere
Der umgebaute Einmündungsbereich von der Eschweilerstraße zur Königsberger Straße ist jetzt wieder befahrbar. Die letzte Fahrbahndecke folgt im kommenden Jahr, sobald die Temperaturen es zulassen. Foto: T. Lammertz

Aachen. So schön, wie er einmal werden soll, ist der Einmündungsbereich Eschweilerstraße / Königsberger Straße / Memelstraße noch nicht, aber wenigstens sind die Anwohner über die Feiertage „baustellenfrei”.

Die letzte Deckenschicht und den Feinschliff bekommen Straßen und Nebenanlagen laut Heinz Hermann vom Tiefbauamt der Stadt Stolberg im neuen Jahr: Sobald einmal wieder drei Tage am Stück mit mindestens acht Grad Celsius zu erwartet seien. Doch bis dahin haben die Anwohner nach gut zwei Monaten Bauzeit zumindest wieder freie Fahrt in alle Richtungen. Und pünkt­lich zu Ferienbeginn ist auch die Kogelshäu­serschule wieder von allen Seiten zu erreichen ...

Die Arbeiten waren in den vergangenen Monaten nicht immer planmäßig vorangekommen. Tagelang herrschte während der Bauphase auch Stillstand. Und daran war, wie seinerzeit berichtet, nicht nur das Wetter schuld, sondern auch die Tatsache, dass die Arbeiter dort andere Voraussetzungen vorfanden, als laut Planung zu erwarten war.

Low-tec bei Umbau im Boot

Die gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Low-tec hat die Arbeiten in Kooperation mit einer Bauunternehmung übernommen - mit dem Ziel, aus der einst gefährlichen Kreuzung ein ansprechendes „Tor zur Velau” zu machen. Alles im großen Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Auf der Mühle / Velau”.Dazu wurde die Führung der Memelstraße verändert: Sie trifft nun rechtwinklig auf die Königsberger Straße. Dadurch entsteht Raum zur Eschweilerstraße hin, auf dem eine Grünfläche mit Bäumen angelegt wird. Außerdem, so heißt es, seien „bunt bepflanzte Blumenkübel oder einen eindrucksvollen Findling auf der anderen Seite der Straße” vorgesehen. Stadtteilmanager Dr. Wolfgang Joußen spricht in diesem Zusammenhang von einer „Art Eingangstor, das die Hineinfahrenden in Velau willkommen heißt”.

Daneben spielen aber selbstverständlich auch Verkehrsberuhigungsaspekte eine große Rolle bei der Umgestaltung der Eschweilerstraße.

Veränderungen wird es ebenfalls im Interkulturen-Park geben: Der Wildwuchs an Trampelpfaden soll bald der Vergangenheit angehören. Zu diesem Zweck erhalten die vorhandenen Wege eine ordentliche Befestigung. Bis zum Frühjahr sollen alle Arbeiten in Velau abgeschlossen sein.
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