Angehende Erzieherinnen und Erzieher besuchen Europaparlament

Letzte Aktualisierung:
12466882.jpg
Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Stolberg besuchen das Europaparlament in Brüssel. Europäische Geschichte und die momentanen Konflikte thematisiert.

Stolberg. Euro-Krise, Griechen-Pleite, Brexit. Während allerorten die Europamüdigkeit zu wachsen scheint, sagten sich angehende Erzieherinnen und Erzieher der Europaschule Berufskolleg Stolberg: „Jetzt erst recht!“ – und machten sich auf den Weg nach Brüssel, um die Zentrale des europäischen Projektes einmal selber in Augenschein zu nehmen.

Behilflich bei der Realisierung dieses Anschauungsunterrichts in Sachen Europa war die EU-Parlamentarierin Sabine Verheyen (CDU). Sie griff das Anliegen der 20 Studierenden sofort auf und lud sie ein ins Brüsseler Parlament.

Straffes Programm

Hier erwartete die Gruppe schließlich ein straffes Besuchsprogramm, durch das sie von einer Assistentin Frau Verheyens, F. Collin-Langen, geführt wurde. Kurze Stadterkundung, dann zum Besucherzentrum, dem sogenannten Parlamentarium, dort ein eingehender Sicherheitscheck und dann war man drin, im Herzen der europäischen Macht. Zunächst ging es, ausgestattet mit einem Audio-Guide, im kleinen EU-Museum zunächst auf eine virtuelle Reise durch die jüngere Geschichte zu den Ursprüngen der europäischen Einigung.

Und dabei wurde deutlich, dass die Geschichte unseres Kontinents vor allem eine der Kriege und unbarmherzigen Konflikt gewesen ist, bevor, ja bevor sich vor fast 70 Jahren einige kluge Politiker auf eine neue und vor allem friedliche politische Ordnung in Gestalt der europäischen Einigung besonnen haben. Schließlich ging es auch endlich dorthin, wo europäische Konflikte heute ausgetragen werden, nämlich nicht mehr auf dem Schlachtfeld, sondern im Plenarsaal des Parlaments.

Kein Geringerer als der israelische Staatspräsident war an diesem Tag dort zu Gast. Ein Politiker aus einem Land also, von dem aus man mit Sehnsucht und auch Neid auf Brüssel schaut. Denn von den europäischen Problemen und Problemchen kann man in dieser von Unruhen und Kriegen gepeinigten Weltregion nur träumen.

Und? Darf es noch ein bisschen mehr Europa sein? Da können die 20 jungen Studierenden und die sie begleitenden Lehrerinnen am Ende des Besuches nur aufmunternd lächeln.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert