Angehende Betriebswirte überzeugen mit Marketingkonzepten

Von: schl
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Neues Konzept für integrative
Neues Konzept für integratives Familienzentrum auf der Liester: Günther Schneiderwind, Gaby Podborny, Sarah Marx und Michael Esser (v.l.n.r.) wollen das Bild der Einrichtung geraderücken. Foto: J. Schlegelmilch

Stolberg. Hätte es für die Projekte der angehenden Betriebswirte eine Facebook-Seite gegeben, Willi Steffens hätte mit Sicherheit auf den „Gefällt mir”-Button geklickt.

So aber drückte der Leiter der Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung des Berufskollegs Simmerath/Stolberg seine Begeisterung in Worten aus: „Wenn Sie nicht in unserer Wirtschaft gebraucht werden, wer dann?”, fragte Steffens mit einem Lächeln im Gesicht.

Steffens Frage brauchte keine Antwort. Die erfolgreichen marketingpolitischen Projektarbeiten der Studierenden der Abschlussklassen FW 95/96 machten deutlich, dass die angehenden Betriebswirte gebraucht werden können. Für sieben verschiedene Unternehmen und Institutionen aus der Region hatten die Studierenden in monatelanger Arbeit individuelle Marketingkonzepte erstellt. Ihre Ergebnisse stellten sie im Berufskolleg Stolberg vor.

Und Facebook, das größte und bekannteste soziale Netzwerk im Internet, durfte in den meisten Marketingkonzepten natürlich nicht fehlen. „Vor kurzer Zeit gab es noch mehrere soziale Netzwerke, mittlerweile hat Facebook den Markt erobert. Und eine Facebook-Seite zu erstellen, ist nicht aufwendig und kostenlos”, weiß Nico Gottfried.

Bekanntheitsgrad steigern

Er hatte mit Steffen Kreutz und Thomas Nießen ein Marketingkonzept für die Tanzwerkstatt Simmerath entworfen und das Musical „Die Schöne und das Biest” vermarktet - Facebook-Auftritt inklusive. Bei dem Projekt stand die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Projektpartner ebenso wie bei den sechs anderen Arbeiten im Mittelpunkt.

Natalie Duttke, Christina Schmalen, Monique Cohnen und Natalie Sichwort hatten in ihrem Konzept eine neue Corporate Identity für das Braut- und Festmodengeschäft „Lauretta Schmitz” erarbeitet. Thomas Backhaus, Martina Kaiser und Duygu Savas unterstützten die Euregio Wirtschaftsschau mit ihren Ideen, jüngere Besucher auf die Messe zu locken, Olesja Moskvin und Karen Schulze halfen der Kfz-Prüfstelle in Alsdorf-Hoengen mit ihrem Wissen auf die Sprünge und Ellena Bachmann, Sonja Brüll und Stefanie Hagendorn entwarfen ein modernes Marketingkonzept für den Sportpark Kohlscheid, für den man jetzt auch den „Gefällt mir”-Button im sozialen Netzwerk anklicken kann.

Erstmals hatte auch das Berufskolleg Stolberg einen Auftrag an die Studierenden Dennis Buchholz, Stefan Schwarz und Eric Jahn vergeben. Sie entwarfen ein neues Logo und Werbematerial, um das Interesse der Schüler für das Berufskolleg zu wecken und die Qualität der Bildungsangebote hervorzuheben.

Gaby Podborny, Sarah Marx und Günther Schneiderwind und Michael Esser entwickelten ein Konzept für das integrative Familienzentrum auf der Liester. „Wir haben festgestellt, dass in der Öffentlichkeit ein falsches Bild von integrativen Kindertagesstätten besteht. Viele wissen nicht, dass auch Kinder ohne Förderbedarf dort viel besser und individuell gefördert werden können”, sagt Gaby Podborny.

Im nächsten Jahr müssen die Studierenden nur noch die schriftliche Abschlussprüfung bestehen, um ihr Zeugnis entgegennehmen zu dürfen. „Sie haben hier dreieinhalb Jahre abends und am Wochenende neben der Arbeit ihr Studium gemacht und mit der Projektarbeit bewiesen, dass sie die in der Theorie gelernten Kenntnisse in der Praxis anwenden können”, lobte Steffens die Studierenden: „Wenn Sie nicht positiv in die Zukunft blicken können, wer dann?”
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