Angehende Betriebswirte machen ihr Meisterstück

Von: Jan Schlegelmilch
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Auch ihre Arbeit wurde mit viel Anerkennung und Applaus belohnt: Diana Herold, Emin Kaval, Michael Schöner und Patricia Skupien haben für das Stolberger Sporthaus Flink ein Marketingkonzept entwickelt. Foto: J. Schlegelmilch

Stolberg. Ein kräftiges Durchschnaufen, ein unruhiger Blick, bevor es auf die Bühne geht: „Wenn Sie jemanden sehen, der ganz nervös ist, gehört er zur FW 85”, beschrieb Bildungsgangleiter Willi Steffens treffend die Gemütslage der angehenden Betriebswirte.

Angespannt waren tatsächlich alle Studierenden der Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg Stolberg. Monatelang hatten sie an ihren Projekten gearbeitet, viele Stunden und Mühen investiert, um schließlich jetzt in der Aula des Berufskolleg die Ergebnisse ihrer Arbeit vorzustellen - die ohne Zweifel zu überzeugen wussten.

Für fünf verschiedene Unternehmen aus der Region hatten die Projektgruppen im Bereich der Absatzwirtschaft Marketingkonzepte erstellt. „Die Projektarbeit ist ein Meilenstein auf dem Weg zum staatlich geprüften Betriebswirt”, wies Steffens auf den Stellenwert der Aufgabe hin, die die ausgebildeten Kaufleute jetzt gemeistert haben. Darüber hinaus haben die erstellten Marketingkonzepte auch für die Unternehmen einen großen Nutzen: Viele Ideen und Vorschläge der Studierenden haben die Projektpartner mit Begeisterung in ihre Unternehmenspraxis aufgenommen.

So auch die Biologische Station des Kreises Aachen, die eine von drei Projektpartnern aus Stolberg war. Die Projektgruppe um Sabine Bemberg, Sandra Förster, Isabelle Nießen, Vera Schuchart und Eva Todzey erarbeitete ein Marketingkonzept zur Absatzförderung des Saft-Sortiments. Dabei überarbeiteten die Studierenden unter anderem verschiedene Werbemittel sowie die Homepage der Biologischen Station.

Der Internetauftritt des Helene-Weber-Hauses stand unter anderem im Fokus der Projektgruppe um Michael Schulteis, Dennis Wassenhoven, Alice Sturmann und Jenny Jung. Darüber hinaus analysierte die Gruppe unter anderem die Zufriedenheit der Kursteilnehmer sowie den Bekanntheitsgrad der Bildungseinrichtung.

Dreimal pro Woche

Zwei Jahre hatten die Studierenden dreimal pro Woche nach ihrer Arbeitszeit in der Fachschule das theoretische Handwerk gelernt, das sie in ihren Projekten in die Praxis umsetzten.

Die Gruppe um Ingo Rüttgen, Tim Göllner, Vera Jansen und Annika Louis konnte die Volleyballabteilung von Alemannia Aachen als Partner gewinnen, für deren Bundesliga-Mannschaft die wirtschaftliche Situation verbessert werden sollte. Eine Zuschauerbefragung gab den Studierenden genaue Auskunft über das Zuschauerprofil der Alemannia, auf dessen Basis neue Sponsoren gewonnen werden konnte. Darüber hinaus gab die Gruppe ein Promotion-Video in Auftrag, das auch auf den Videoleinwänden des Tivoli flimmert.

Kreative Marketingkonzepte stellten auch die Gruppe um Stephanie Ameis, Christine Kaiser, Sandra Rochhausen und Kerstin Strelow-Wimmer für das Unternehmen Elektro Haeussler sowie Patricia Skupien, Diana Herold, Emin Kaval und Michael Schöner für das Stolberger Sporthaus Flink vor. Etwas angespannt waren auch sie vor der Präsentation ihrer monatelangen Arbeit. Doch spätestens mit dem abschließenden Applaus kehrte sich die Nervosität in Stolz und Erleichterung um.
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