Andreas Blaschke bringt „Der Grüffelo“ zur Aufführung

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Regt die kindliche Fantasie an: Puppenspieler Andreas Blaschke – er führt „Der Grüffelo“ mit liebevoll gestalteten Figuren auf.

Stolberg. Freunde des Puppenspiels dürfen sich freuen: Puppenspieler Andreas Blaschke präsentiert „Der Grüffelo“ im Kulturzentrum Frankental in der Frankentalstraße 3. Die Vorstellungen finden statt am Samstag, 15. Februar, 16.30 Uhr, und Sonntag 16. Februar, 11, 14 und 16 Uhr. Das Wort Grüffelo findet man in Österreich. Es ist die Übersetzung für Hände.

In Verbindung zu der Geschichte „Der Grüffelo“ bekommt die Phantasie – und nicht nur die kindliche – gleich richtig was zu tun, nicht wahr? Wie mag er wohl aussehen, dieser Grüffelo, der aus der Feder und der Phantasie einer Frau entstanden ist. Die in Glasgow lebende ehemalige britische Journalistin und Lehrerin Julia Donaldson schrieb als 50-jährige das Kinderbuch „Der Grüffelo“, welchem sie anschließend in Zusammenarbeit mit dem deutschen Kinderbuchillustrator Axel Scheffler auch ein optisches Leben schenkte. Gar nicht auszudenken, wie viel Spaß die beiden Erwachsenen dabei gehabt haben müssen.

Die kleine Maus schaut gegen den großen Grüffelo mit seiner bärigen Erscheinung, den feurigen Augen, den Riesentatzen und den Riesenzähnen und den Hörnern auch wirklich noch viel kleiner aus, als sie es natürlich ohnehin schon ist. Dass klein nicht gleich dumm ist, beweist die Maus auf ihrem Weg durch den Wald. Eigentlich möchte sie nur Nüsse knacken, aber immerzu mag sie jemand fressen. Da erfindet sie die Figur von dem großen starken Grüffelo, der ihr aus allen Gefahren hilft.

Ihre Feinde laufen ängstlich davon. Als plötzlich der echte Grüffelo vor ihr steht, erzählt sie ihm selbstbewusst, dass sie ein gefürchtetes Tier sei. Das imponiert ihm. Gemeinsam gehen sie durch den Wald und verängstigen alle bösen Tiere. Aber dann will Grüffelo doch die Maus fressen. Da macht sie ihm mal so richtig Angst und Bange und gibt vor, ein gefürchtetes Tier zu sein. Sie lässt ihn glücklich fliehen, damit sie endlich ihre Nüsse knacken kann.

Ein modernes Märchen, eine Geschichte voll Mut und Initiative. Und das natürlich mit Happyend. Kein Wunder, dass es in 30 Sprachen übersetzt und zehn Millionen Mal verkauft wurde. Andreas Blaschke und sein Figurentheater Köln machen die Grüffelo-Märchenfiguren aus der Werkstatt von Monika Seibold unter der Regie von Katja Bär lebendig, und schenken ihnen eine beinahe lebendige Existenz. Die Musik hat Martin Weber geschrieben, das Bühnenbild ist von Andreas Aufenberg.

Karten im Vorverkauf gibt es über www.westticket.de, www.koelnticket.de und www.bonnticket.de für neun Euro und an der Tageskasse am Veranstaltungstag für zehn Euro.

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