Am Donnerstag richten sich in Stolberg alle Augen auf den Landtag

Von: Jürgen Lange
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Innenstadt
Der Leitende Ministerialrat Karl Jasper (l.) führte die Delegation aus Ministerium und Bezirksregierung an, der Bürgermeister Tim Grüttemeier mit den Fachleute der Verwaltung die Innenstadt zeigte. Foto: J. Lange

Stolberg. In Stolberg richten sich heute die Augen auf den Düsseldorfer Landtag, wo um 13.30 Uhr im Raum E 3 D 01 die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung beginnt. Unter Tagesordnungspunkt 9 berichtet Minister Michael Groschek über die neuen Städtebauförderungs-Projekte. Stolberg hat sich mit dem Entwicklungskonzept Talachse Innenstadt beworben.

Nach Informationen unserer Zeitung wird die Kupferstadt in das Förderprogramm aufgenommen. Noch für dieses Jahr wird demnach ein Zuschuss über rund 780.000 Euro bewilligt – der Auftakt für die Erneuerung der Innenstadt. Bis 2020 sollen laut dem von der Stadt vorgelegten Konzept über elf Millionen Euro in die Wiederbelebung der sieben Quartiere vom Willy-Brandt-Platz bis zur Mühle fließen. Insgesamt soll sich das Land mit rund 7,4 Millionen und die Stadt mit 3,6 Millionen Euro beteiligen; und damit auch vielfache Maßnahmen von privaten Eigentümern und Investoren anstoßen.

Bestätigen wollten die Teilnehmer einer Delegation des Städtebauministeriums und der Bezirksregierung, der Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der Technische Dezernent Tobias Röhm mit den Fachleuten aus dem Rathaus und Rainer Kalscheuer von der DSK die Innenstadt zeigte, die Aufnahme in die Förderung allerdings noch nicht. „Wir können doch nicht unserem Chef vorgreifen“, sagte der Leitende Ministerialrat Karl Jasper, der mit seinen Kolleginnen Claudia Schmitz und Ulrike Orth sowie Ralph Jakob und Winfried Goergen aus dem zuständigen Referat der Bezirksregierung einen guten Eindruck von den Handlungsmöglichkeiten in Stolberg bekam.

Alleine schon die Tatsache, dass die Delegation auf Einladung des Bürgermeisters die Kupferstadt besuchte, wird im Rathaus als positives Zeichen bewertet. Dort laufen bereits die Vorbereitungen für die ersten beiden Maßnahmen: Neben dem Kaiserplatz soll auch der Bereich Bastinsweiher / Frankental im kommenden Jahr neu gestaltet werden. Dazu soll der Ausschuss für Stadtentwicklung bereits am kommenden Donnerstag einen nicht offenen Planungswettbewerb mit acht Fachbüros beauftragen. Auch für den Kaiserplatz soll ein Büro ein Konzept bis zum Frühjahr erarbeiten.

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