Stolberg-Breinigerberg - Alte Schule Breinigerberg soll nun sparsamer werden

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Alte Schule Breinigerberg soll nun sparsamer werden

Von: -jül-
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Zu einem großen Teil besteht das Ensemble der alten Schule Breinigerberg aus energetischen dringend sanierungsbedürftigen Objekten. Sie sollen saniert und die Kita erweitert werden. Foto: J. Lange

Stolberg-Breinigerberg. Mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, das hat die Kupferstadt am Breinigerberg vor. Dort ist die ehemalige Hauptschule eine zwar beliebte Adresse für unterschiedliche Angebote, aber sie logieren in einem etwas in die Jahre gekommenen Gebäudeensemble.

Im Erdgeschoss des Neubaus ist die städtische Kindestagesstätte untergebracht, das Obergeschoss wird durch die IG Breiniger Vereine genutzt. Im Zwischentrakt haben das Jugendcafé sowie der Eifel- und Heimatverein, der just das 65-Jährige Bestehen begeht, eine Bleibe gefunden. Der Altbau wird durch das Rote Kreuz genutzt.

Eben so gut das anhand der Gebäudesubstanz noch möglich ist. Denn „der Zustand ist teilweise sehr schlecht“, konstatiert der Technische Beigeordnete. „Fenster und Fassaden müssen zum Großteil erneuert werden, die Dächer, teilweise noch ohne Dämmung, sind stark sanierungsbedürftig, und die Wände größtenteils ungedämmt“, so Tobias Röhm. Übersetzte man diesen grobskizzierten Handlungsbedarf in Ziffern, dann steht unter dem Strich eine kalkulierte Summe von 400.000 Euro, die für eine Sanierung der alten Schule aufgebracht werden muss.

Im Rahmen der Förderung für das städtische Klimaschutzmanagement wird aber nicht nur die Position des Managers gefördert, sondern auch ausgewählte Maßnahmen können mit einer Zuwendung von bis zu 200.000 Euro für eine energetische Sanierung bedacht werden. Austausch von Fenstern, Dachsanierung, Wärmeverbundsystem können bis zu 50 Prozent, Beleuchtung oder Sonnenschutz mit zwischen 39 und 52 Prozent bezuschusst werden.

Das Ende für das Jugendcafé

Nach der Präsentation im Bauausschuss ist Klimaschutzmanager Georg Trocha mit der Erarbeitung eines Förderantrages auf Basis einer prägnanten Beschreibung und Kostenschätzung beauftragt. Er muss bis zum 30. September gestellt sein.

Zusätzlich zu der energetischen Sanierung soll das Ensemble in Breinigerberg auf Wunsch des Kinder- und Jugendausschusses auch „inhaltlich“ aufgewertet werden. Zur Schaffung von Ü3-Plätzen ist die Erweiterung der bestehenden Kita um eine zusätzliche Gruppe vorgesehen.

Um das erforderliche Raumprogramm aufstellen zu können, ist derzeit geplant, den Turnraum in den Raum der Jugendeinrichtung zu legen, die Erweiterungsräume bei dem zurzeit als Turnraum genutzten Bereich einzurichten und das Jugendcafé aufzugeben. Immerhin besteht für die zweite Kita-Gruppe ein Platzbedarf von gut 100 Quadratmetern – im Wesentlichen für die Gruppen- und Differenzierungsräumen.

Wie teuer diese Maßnahme wird, ist noch nicht im Detail kalkuliert, aber der Kupferstadt ist ein Budget von 313.202 Euro zur Schaffung von zusätzlichen Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren zugeteilt, wobei der Fördersatz 90 Prozent der anerkennungsfähigen Aufwendungen beträgt.

Die erforderlichen Mittel für den Kita-Ausbau Breinigerberg sollen dann zum Haushalt 2017 angemeldet werden. Voraussetzung für eine Förderung ist allerdings, dass der Antrag bis zum 30. Juni gestellt ist.

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