Stolberg-Schevenhütte - Als „Checker”-Double ganz Schevenhütten begeistert

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Als „Checker”-Double ganz Schevenhütten begeistert

Von: eis
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Der Checker hat alles im Griff
Der Checker hat alles im Griff: Mirko Badergoll schlüpfte beim Lichterfest in Schevenhütte in der Rolle des DSDS-Kandidaten, der unter dem Spitznamen „Der Checker” bekannt wurde. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Schevenhütte. Feuerblumen erhellten den Nachthimmel über Schevenhütte: Das 20-minütige Feuerwerk war der krönende Abschluss des Lichterfestes. Zum zweiten Mal feierten die Schevenhüttener das Lichterfest, das anstelle des Sommerfestes gerückt ist.

„Im ersten Jahr war das Ganze noch ein Versuch”, erzählte Lars Krüger, Präsident der Carnevalsgesellschaft (CG) Schevenhütte, die die Veranstaltung organisiert.

Die Premiere sei so gut angekommen, dass der Vorstand beschloss, auch in diesem Jahr auf dem kleinen Platz am Backofen ein Lichterfest zu veranstalten. Livemusik stand im Mittelpunkt. Für die Musiker hatte die CG eine überdachten Bühne aufbauen lassen, damit diese auch bei Regen hätten weitergespielen können. In der zweiten Auflage ging es musikalisch in Richtung „Kölsch”.

„Im Jahr zuvor war das Musikprogramm eher rockig gehalten”, beschrieb der 34-Jährige die Premiere. Für Entertainment im Kölsch-Stil waren die „Inde Rebellen” und die „Halunken” engagiert. Wie man es von diesen Bands gewohnt ist, schnellte das Stimmungsbarometer nach oben, kaum dass die Musiker loslegten. Dass das Budget des CG sogar dafür reichte, den „Checker” nach Schevenhütte zu holen, wunderte dann aber doch ein wenig.

Der „Checker” ist der Spitzname des 16-jährigen Thomas Karaoglan, der durch seine Teilnahme an der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar” quasi über Nacht berühmt wurde. Tatsächlich ist es aber nicht Karaoglan, sondern Mirko Badergoll aus Schevenhütte, der beim Lichterfest auf der kleinen Bühne eine witzige Show lieferte. Der junge Mann, der just an diesem Tag seinen 18. Geburtstag feierte, sieht dem DSDS-Kandidaten frappierend ähnlich.

„Mir selbst war nicht bewusst, wie ähnlich wir uns sehen.” Klar wurde ihm das bei seinem letzten Mallorca-Urlaub. „Ständig wurde ich verwechselt; ich hatte freien Eintritt in die Discos und brauchte kein Getränke zu bezahlen, weil mir immer jemand was spendierte”, verriet Badergoll verschmitzt. Nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer waren von seinem Auftritt begeistert: Die Zuschauer bogen sich vor Lachen, als der angehende Industriemechaniker den Sänger imitierte.

„Das ist mein Dorf, hier bin ich aufgewachsen, und hier lebe ich mit meinem Großeltern.” In Schevenhütte feiern die Generationen zusammen. Es sei Ehrensache, seinen Verein zu unterstützen, sagte Badergoll. So wie der 18-Jährige halten es viele in Schevenhütte, hier ist die Dorfgemeinschaf noch in Ordnung.
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