Agentur Oecher Design behält den Auftrag der Stadt

Von: oha
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Der Steinweg im Herzen der Stadt Stolberg soll attraktiver gestaltet werden. Notfalls werden Häuser abgerissen. Foto: O. Hansen

Stolberg. Die Innenstadt von Stolberg soll attraktiver werden. Wie mehrfach berichtet wird die Achse vom Oberen Steinweg bis zur Eschweiler Straße in den kommenden Jahren neu gestaltet. Ein Schwerpunkt soll die Aufwertung der Fußgängerzone ab Kaiserplatz und Rathaus sein. Dazu will die Stadt ein Haus im Steinweg aufkaufen und abreißen lassen, um einen freien Blick auf die Vicht zu schaffen.

170 000 Euro hat der Stadtrat jetzt in seiner jüngsten Sitzung für dieses Projekt zur Verfügung gestellt. Unter dem Titel „Entwicklungskonzept für Erwerb von Grundvermögen“ hat der Rat diese Ausgabe eingeordnet. Damit das Geld zusammen kommt, sollen zumindest 155 000 Euro beim Posten „Stadtentwässerung“ eingespart werden. Wie es heißt, ist der Ankauf des Hauses allerdings erst ein erster Schritt. Die Stadt ist bemüht, noch ein zweites Objekt zu erwerben und umzubauen oder ebenfalls abzureißen. Der so gewonnene Platz könnte für die Errichtung eines Cafés am Vichtbach genutzt werden und wesentlich dazu beitragen, dass der Steinweg als Ziel zum Bummeln und Einkaufen attraktiver wird.

Das Image der Stadt ist gerade nicht das beste. Deshalb wurde zuletzt die Aachener Agentur Oecher Design damit beauftragt, Stolbergs Ruf zu verbessern. Das Problem: Die Entscheidung hatte der Stadtrat im März per Losentscheid getroffen, weil sich die Parteien nicht auf einen Anbieter einigen konnten und es zu einer Pattsituation bei der Abstimmung gekommen war. Diese Entscheidung musste jetzt in der aktuellen Ratssitzung wiederholt werden, weil die Grünen den Los-Entscheid per Gericht erfolgreich angefochten hatten. Bei der neuerlichen Abstimmung am Dienstagabend im Hauptausschuss kam es erneut zu keiner Einigung zwischen den Politikern. Erst bei der folgenden Ratssitzung sprachen sich dann eindeutig rund zwei Drittel der Ratsmitglieder für die „Verlängerung“ des Auftrages an Oecher Design aus. Eine Mehrheit für eine geheime Abstimmung, die die Grünen gefordert hatten, gab es nicht.

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