Stolberg-Breinig - Adventskonzert von Musikalischer Gesellschaft und Chorgemeinschaft

Adventskonzert von Musikalischer Gesellschaft und Chorgemeinschaft

Von: mlo
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Solist Bernd Schulz musizierte im „Konzert d-Moll“ von Marcello mit Eleganz und Spielfreude. Unter Leitung von Franz Körfer zeigte die Musikalische Gesellschaft Breinig eine ideenreiche Gestaltung.

Stolberg-Breinig. Das „Jauchzen“ und „Frohlocken“ bestimmten das Programm des in Breinig zur guten Tradition gewordenen Adventskonzertes in der Pfarrkirche St. Barbara. Die Musikalische Gesellschaft Breinig und die Chorgemeinschaft, bestehend aus dem Kirchenchor St. Barbara und dem Kleinen Chor Breinig-Schevenhütte, hatten auch in diesem Jahr zahlreiche Musikliebhaber in die Kirche gelockt.

Dicht gedrängt saßen die Zuhörer, um den freudigen und himmlischen Klängen zu lauschen. Unter der bewährten Leitung von Dieter Beißel eröffnete die Musikalische Gesellschaft den Nachmittag mit dem 1. Satz „Allegro moderato“ aus der Orchestersuite von Ulrich Hagen, Bratschist und Hobbykomponist im Breiniger Ensemble. Die gefällige zeitgenössische Komposition wie auch die übrigen von tiefer Ernsthaftigkeit geprägten und doch musikalisch ausgesprochen frischen Darbietungen fanden Gefallen beim Publikum.

Stimmungsvoll und munter gestaltete der Chor das zeitgenössische Werk „Freude, Freude macht sich breit“ von Johannes Nitsch. Franz Körfer dirigierte ruhig, präzise und differenziert. Wenn der Chor schwieg, setzten die Instrumentalisten wieder Glanzpunkte. Neben einem Satz von Felix Mendelssohn-Bartholdy war es vor allem das „Konzert d-Moll“ für Oboe, Streicher und Basso Continuo von Alessandro Marcello, das zu Herzen ging.

Bernd Schulz stand hier als Solist im Mittelpunkt und vermittelte von Wärme über Eleganz bis hin zu leidenschaftlicher Spielfreude alles, was zur Adventszeit gehört. Elisabeth Ervens und Petra Conrads setzten Akzente auf der Blockflöte in der Kantate „Stimmet Hosianna an“ von Wolfgang Carl Briegel, die sie mit den Chören und Streichern präsentierten.

Mit Pauken (Thomas Ritzerfeld) und Trompeten (Didier Dhont und Kevin Herin) wurde die „Kleine Festmesse“ von Ernst Tittel, die sich stilistisch an die romantische Musiksprache und deren Dramatik anlehnt, eingeläutet. Einfühlsam und stimmsicher brachten die Chöre und das Instrumentalensemble die Messteile (Kyrie, Gloria, Sanctus/Benedictus und Agnus Dei) zu Gehör.

Den Orgelpart hatte Günter Jansen übernommen. Bestechend war der runde Chorklang, die dynamischen Feinheiten und die überschäumende Freude an der Musik. Nun waren die Zuhörer gefordert. Die ersten beiden Strophen von „Tochter Zion“ sang die Kirchengemeinde, während Pfarrer Ulrich Lühring von der Orgel aus begleitete. Das Orchester und die Chöre sangen dann die dritte Strophe. Benediktinermönch Valentin Rathgeber und seiner Weihnachtskantate „Freue dich Tochter Sion“ für gemischten Chor, Sopran-Solo und Orchester gehörte der letzte Programmpunkt.

Den Soloteil hatte Claudia Cönzer aus dem Chor übernommen. Der feierliche Abschluss zeigte erneut die fruchtbare Zusammenarbeit der Chöre unter Franz Körfer. Die Zuhöre dankten den Beteiligten mit langem begeisterten Beifall für eine besondere Leistung.

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