Adventskalender: Erstes Fenster wird geöffnet

Von: -jül-
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Zum Auftakt am heutigen Donnerstag um 17.30 Uhr werden Kinder der Grundschule Grüntalstraße das erste Fenster des größten Adventskalenders in der Region öffnen. Zum Abschluss präsentiert sich das alte Rathaus prächtig. Foto: J. Lange

Stolberg. Pünktlich am Donnerstag, 1. Dezember, wird um 17.30 Uhr das erste Fenster des größten Adventskalenders der Region mit einem kleinen Rahmenprogramm geöffnet. Die Kinder der Grundschule Grüntalstraße übernehmen wieder die schöne Aufgabe bei der Premiere dieser schon traditionellen Veranstaltung.

Immerhin ist es bereits die 18. Auflage des Kupferstädter Adventskalenders. 1999 war der damaligen Jugenddezernentin Elisabeth Jansen-Eschner die Idee gekommen, das alte Rathaus als Kulisse zu nutzen, nachdem sie in Stolberg zur Beigeordneten neu gewählt worden war. Seitdem machen sich Kinder aus Tagesstätten, Schulen und Vereinen alljährlich viele Gedanken und viele Mühen, um die 24 Fenster mit Bildern zufüllen und ein nettes unterhaltsames Rahmenprogramm zu gestalten, was durch tägliche Sponsoren ermöglicht wird.

Die Geschichten zum Adventskalender steuer alljährlich der Aachener Bergmoser + Höller Verlag bei. „Ein Geschenk für das Christkind“ lautet in diesem Jahr die Geschichte, die sich als Leitfaden durch die allabendliche Fensteröffnungen zieht. Roswitha Tillmann hat die Erlebnisse von Samira, Anna und Leon – drei Kinder aus dem Kindergarten der kleinen Stadt Gutendorf – aufgeschrieben, und Andrea Naumann hat sie für das Buch (ISBN 3-88997-082-6) des Verlags illustriert.

„Die Kinder fragen sich, ob das Christkind zu seinem Geburtstag an Weihnachten auch ein Geschenk bekommt“, erzählt Roswitha Tillmann zur diesjährigen Weihnachtsgeschichte. „Sie beschließen, dass sie dem Christkind etwas schenken wollen. Zuerst ist die Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk erfolglos, bis der Nikolaus ihnen einen guten Rat gibt: Das Christkind freut sich am meisten, wenn die Menschen sich lieben und sich nicht streiten. Das größte Geschenk der Kinder für das Christkind ist es, wenn sie mit anderen Kindern teilen, die weniger haben als sie. Deshalb beschließen die Kinder, ein großes Geschenkpaket an ein Flüchtlingsheim zu schicken...“

Die einzelnen Geschichten zum Fensterbild-Adventskalender erzählen, wie die einzelnen Kinder ihre persönlichen Geschenke für das große Geschenkpaket trotz mancher Schwierigkeiten finden. Besonders eifrig beteiligen sich dabei Samira, Anna und Leon. Ihnen ist es zu verdanken, dass ihre Idee, dem Christkind zu Weihnachten ein Geburtstagsgeschenk zu machen, immer weitere Kreise zieht, so dass sich auch andere Kinder und Erwachsene beteiligen....

Nicht minder spannend vor allem für Eltern, Großeltern, weitere Verwandte und Freunde sind natürlich die Illustrationen der Stolberger Kinder zu der abenteuerlichen Reise, die natürlich in jedem Jahr mit der Geburt Jesu Christi ihren Höhepunkt findet, und erzählerische Fiktion sowie biblische Handlungsmotive liebevoll miteinander verwebt.

Damit übernimmt der Kupferstädter Adventskalender auch eine bildende und kulturelle Aufgabe. Nicht vergessen werden darf natürlich sein Impuls für die Stolberger Geschäftswelt und den Weihnachtstreff. Der Adventskalender lockt Besucher in die Innenstadt. Wenn Dutzende Angehörige und Zuschauer allabendlich zum Kaiserplatz strömen, liegt ein Besuch in Stolbergs Geschäften nicht fern.

Diese werden sich auch wieder an diesem zweiten Advent mit einem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr präsentieren. Und als weiterer Höhepunkt findet an diesem Wochenende die beliebte Schmiedeweihnacht mit Kunsthandwerkermarkt vor und im Rathaus statt. Die letzten beiden Fenster werden am Freitag, 23. Dezember, ab 17 Uhr geöffnet. Das Abschlussfeuerwerk findet zum offiziellen Ende der Kupferstädter Weihnachtsfeiertage am 18. Dezember statt. Der Weihnachtstreff auf dem Kaiserplatz öffnet bis zum 30. Dezember.

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