Stolberg-Zweifall - Abstimmung über neues Feuerwehrgerätehaus

Abstimmung über neues Feuerwehrgerätehaus

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Bald zeitgemäß: Auf dieser Wiese an der Münsterau soll das Feuerwehrgerätehaus für die Löschgruppe Zweifall entstehen. Foto: Kasties
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So sieht der Entwurf des Gebäudes aus. Foto: Grafik: Stadt Stolberg

Stolberg-Zweifall. Die Pläne für das neue Feuerwehrgerätehaus für die Ortsgruppe Zweifall der Freiwilligen Feuerwehr nehmen Form an. Der Bau- und Vergabeausschuss stimmt in seiner Sitzung am Donnerstag über den Entwurf für den Neubau ab. Der Ausschuss tagt um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Der Neubau soll das Gerätehaus der Löschgruppe im Schatten der St.-Rochus-Kirche ersetzen. Die aus dem Jahr 1958 stammende Unterkunft an der Hellebend-straße ist das letzte Sorgenkind unter den Stolberger Gerätehäusern.

Das Gebäude weist Mängel auf und entspricht nicht mehr den Ansprüchen, die an ein zeitgemäßes Feuerwehrgerätehaus gestellt werden, heißt es in der Vorlage für den Bau- und Vergabeausschuss. Konkret bedeutet das: Der Schulungsraum ist zu klein, es gibt nicht genug Parkplätze, Duschen und eine Abgasabsaugung fehlen. Das größte Manko hingegen sind die Tore. Deren Höhe ist deutlich zu niedrig für heutige Löschfahrzeuge. Die Investition in ein neues Gerätehaus war somit dringend erforderlich.

Für die Feuerwehrkräfte der Löschgruppe Zweifall erfordert dies einen Umzug. Der zeitgemäße Neubau soll zukünftig an der Straße Münsterau (L 238) auf der Wiese neben dem Sägewerk kurz vor dem Ortseingang Zweifall stehen.

Im September vergangenen Jahres beauftragte der Bau- und Vergabeausschuss das Stolberger Ingenieurbüro Baumanns mit der Planung des Feuerwehrgerätehauses. Seitdem hat sich viel getan. Das Büro entwickelte in Abstimmung mit der Löschgruppe Zweifall und der Hochbauabteilung den Entwurf für den Neubau, den Christoph Baumanns in der heutigen Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses vorstellen wird.

Das neue Feuerwehrgerätehaus soll Platz für zwei Löschfahrzeuge bieten. Zudem werde es endlich mit adäquaten Umkleideräumen und zweitentsprechende Sanitäranlagen ausgestattet, teilte Christoph Baumanns vom Ingenieurbüro Baumanns auf Anfrage unserer Zeitung mit. So verfüge der an der Fahrzeughalle angrenzende Mannschaftsbereich über getrennte Umkleideräume und Sanitärbereiche für Männer und Frauen – ein Novum für die Löschgruppe Zweifall.

Darüber hinaus hat das Ingenieurbüro einen etwa 62 Quadratmeter großen Schulungsraum für die Ausbildung und Treffen der Löschgruppe eingeplant.

Für den Bau des neuen Gerätehauses, inklusive des Erwerbs des Grundstückes, kalkuliert die Stadt insgesamt rund 800.000 Euro. „Baubeginn des neuen Gerätehauses ist voraussichtlich im Herbst“, teilte Tobias Röhm mit. Ziel sei es, dass das Gebäude im Frühjahr 2017 fertiggestellt ist, so der Technische Beigeordnete der Kupferstadt – und die Löschgruppe Zweifall endlich in ein zeitgemäßes Feuerwehrgerätehaus umziehen könne.

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