Stolberg - Aachener Madrigalchor: Ein Konzert auf hohem Niveau

Aachener Madrigalchor: Ein Konzert auf hohem Niveau

Von: dö
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Der Aachener Madrigalchor gab jetzt ein Konzert in der Stolberger Finkenbergkirche, das bestens ankam. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Wenn der Aachener Madrigalchor auftritt, ist für ein Konzert- und Chorereignis auf hohem Niveau gesorgt. So jetzt in der evangelischen Finkenbergkirche, als der gemischte Chor unter dem Titel „Von Rheinberger bis Reda - Deutsche Chormusik vom Kaiserreich bis zur Stunde Null“ Melodien des 19. und 20. Jahrhunderts vortrug.

Der musikalische Querschnitt bedachte sowohl die romantischen Werke von Josef Gabriel Rheinberger und Felix Mendelssohn Bartholdy als auch die modern und fulminant komponierte Musik von Hugo Distler sowie die schlichten Klänge von Siegfried Reda, der sich alten chinesischen Dichtungen widmete. Außerdem wurde Stücke von Paul Hindemith und Heinrich von Herzogenberg vorgetragen. Geleitet wurde das Chorkonzert von Gastdirigent Jo Louppen. Es begann mit dem „Abendlied“ und dem „Kyrie“ von Rheinberger.

Danach folgten vier Stücke von Reda, die chinesische Dichtungen aufgriffen. Der Dichtung von Rainer Maria Rilke waren die in französischer Sprache vorgetragenen „Six Chansons“ gewidmet, die sich mit der Natur, der Vergänglichkeit, der Liebe und der Kunst beschäftigen: Paul Hindemith war der Komponist. Auf die Orgelbühne ging es als das Mendelssohn-Werk „Hymne nach Psalm 55,2 bis 8“, erklang: Dort saß Christine Moral an der Orgel , Kathinka Kobelt besetzte die Solopartien. Das Konzert schloss mit Werken von Herzogenberg und Distler, die sich den Themen Zuversicht und der Lobpreisung Gottes verschrieben hatten. Das Publikum spendete lang anhaltenden Applaus. So war es nur verständlich, dass der Madrigalchor ohne eine Zugabe den Altarraum nicht verlassen konnte.

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