Aachener Krawalle alarmieren Polizei

Von: jül/stm
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Linke Demo in Aachen eine Warn
Linke Demo in Aachen eine Warnung für Stolberg: Flaschen und Sprengkörper empfangen die Polizei am Autonomen Foto: (dmp)

Stolberg. Krawall, Gewalt und Verletzte bei der der jüngsten antifaschistischen Demonstrationen am Samstag in Aachen werfen bereits ihre Schatten auf die für April in Stolberg angekündigten rechten Kundgebungen und Gegenverantaltungen. Die Polizei ist alarmiert für die beiden angekündigten Termine am 4. und am 7. April in Stolberg

„Wir werden die Ereignisse in Aachen genau analysieren und bei der Lagebeurteilung für Stolberg genau berücksichtigen”; erklärte Aachens Polizeipräsident Klaus Oelze auf Anfrage unserer Zeitung. Die Polizei werde die Entwicklung genau im Auge haben. Eines der wichtigsten Ziele der Beamten wird die Verhinderung von Gewalttaten in Stolberg sein.

Vorgewarnt sind die Ordnungskräfte bereits vom vergangenen Jahr, als es bei der mittlerweile zehnten Veranstaltung der rechten Szene zum Tod von Kevin Plum in Stolberg erste Ausschreitungen gab. Linksautonome attackierten mit Steinwürfen Polizeibeamte und tauchten anschließend zwischen friedlichen Demonstranten unter. Erstmals flogen auch Steine in Richtung des rechten Demonstrationszuges.

Wenig friedlich war es am vergangenen Samstag bei den linken Prostesten gegen faschistische Umtriebe und Neonazis in der Region in Aachen zugegangen. Bereits während der Demonstration wurden Böller und bengalisches Feuer gezündet. Unterwegs wurden Böller gegen Personen geworfen, die die Demo-Teilnehmer als Rechts ausgemacht hatten; wobei die Kracher beinahe Polizeibeamte getroffen hätten.

Und zum Abschluss attackierten rund 150 Krawallmacher am Autonomen Zentrum die Polizei. Böller, Leuchtraketen und ein Hagel von Bierflaschen ging dort auf die Einsatzkräfte nieder.
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