90 Prozent Anliegerkosten: „Am Wingertsberg” wird ausgebaut

Von: -jül-
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Stolberg. Veränderungen bei der Neugestaltung der Kranensterzstraße, die sich während des Ausbaus ergeben haben, sowie die Pläne für den Ausbau der Straße „Am Wingertsberg” in Breinig beschäftigen den Bauausschuss am Dienstag.

Bei dem Projekt in Büsbach ist der Grunderwerb gescheitert, auf dem die Anlage von Parkplätzen an der Einmündung der Straße „Am Kranensterz” vorgesehen war. Auf die Stellplätze muss nun verzichtet werden, wobei sich das Ausbauende zu dieser Sackgasse hin leicht verschiebe. Noch nicht angepackt werden soll außerdem der Einmündungsbereich der Kranensterz- zur Aachener Straße hin. Er soll absehbar realisiert werden, wenn diese Hauptverkehrsstraße mit Bundeszuschüssen ausgebaut wird.

Als dritte Abweichung von der Planung möchte die Verwaltung sich vor dem Haus Nr.2 nicht an die Katastergrenze halten, denn anderenfalls könne der Eigentümer seine Garage nicht mehr nutzen. Deshalb soll der Ausbau dem Bestand angepasst werden. Das bedeute für den Eigentümer, dass er die von ihm überbaute städtische Fläche entweder erwerben oder eine Überbaurente zahlen muss.

Mit Anliegerkosten nach Baugesetzbuch in Höhe von 90 Prozent rechnen müssen die Anlieger der Straße „Am Wingertsberg”, die am Dienstag als angebauter Feldweg ohne geregelte Entwässerung gilt. Noch in diesem Jahr soll eine Kanalleitung in der Straße verlegt werden, so dass im Anschluss ein Neuausbau erforderlich werde.

Insgesamt kalkuliert die Verwaltung den beitragsfähigen Aufwand an Kanalanschluss und Straßenausbau auf rund 80.000 Euro, von denen die Anlieger zu 90 Prozent tragen müssen. Beim Ausbau soll wie bis dato auf eine Aufteilung des Verkehrsraums und Ausweisung von Parkplätzen verzichtet werden. Die 5,30 Meter breite Straße soll asphaltiert werden, wobei ein 3 Meter breiter Fahrstreifen mit einem Profilstein von einem 2m breiten Mehrzweckstreifen abgetrennt werden soll.
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